Freitag, 11. Februar 2011

Schal

So und jetzt mein 1,70 m langer und 45 breiter Schal. Das meiste davon habe ich im Krankenhaus gestrickt, vermutlich wäre ich sonst eh noch nicht fertig. :) Er ist aber aus Kaufwolle 80 % Babyalpaka und 20 % Maulbeerseide. Es ist ein Pfauenmuster aus "Omas Strickgeheimnisse" und insgesamt habe ich - glaube ich - 4 x aufgetrennt. Nadeln zu klein, sodaß es aussah wie ein trachtiges Irgendwas, dann wieder beim Muster herumexperimentiert und nicht gefunzt, aber schließlich hat es mit den dicken Nadeln funktioniert und er fällt jetzt so schön weich und luftig, wie ich ihn haben wollte. Das ganze ist eine Auftragsarbeit und verläßt mich am Montag, bis dahin darf ich ihn noch ein wenig selbst bewundern. :)

Kommentare:

  1. Ich bin begeistert (ich bin die Auftraggeberin). Mann kann eben nie sagen ob ein Krankenhaus Aufenthalt gut ist oder schlecht. In diesem Fall war er für mich besonders gut, und da Sabine auf dem Weg der Besserung ist es für Sie auch gut- hoffe ich!!! Diese Arbeit ist unbezahlbar!!! Darum werde ich dieses wunderschöne Stück für immer in Ehren halten!

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  2. Das hoffe ich doch, daß du ihn in Ehren hältst und auch fleißig tragen, für den Kasten ist er fast zu schade. :)

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  3. Hi,
    ein wunderschönes Lila :)
    Ich mag deinen Blog und bin vom Handspinnforum hier gelandet.
    Liebe Grüße
    Sinchen

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Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.