Donnerstag, 23. Juni 2011

Besuch morgens vor meinem ersten Kaffee...

ist nicht so mein Ding. Ich bin sonst wirklich ein sehr gastfreundlicher Mensch. Jeder darf spontan vorbeikommen, kriegt Kaffee und Kuchen, sofern Kuchen da ist. Taucht zufällig wer gerade zur Essenszeit auf, wird er auch zum Essen eingeladen, was sicher schon einige bezeugen können. Ich habe auch nichts gegen spontane Übernachtungsbesuche, alles kein Problem. Aber morgens an einem Feiertag, wenn ich noch im Pyjama, ungewaschen und halb verschlafen rumlaufe, ist mir das ehrlich gesagt etwas zu viel. Nicht etwa, weil ich was gegen spontane Gäste hätte. Das Problem ist eher, daß ich vor meinem ersten Kaffee einfach nicht ansprechbar bin. Da bin ich froh, wenn ich es schaffe einigermassen mit meinen Kindern zu kommunizieren. Aber für ein reges, lustiges Gespräch, da ist morgens einfach mein Blutdruck zu niedrig. Eigentlich bin ich da froh, wenn ich mit mir einigermassen zurecht komme. Und dann kann es passieren, daß ich dann doch etwas unhöflich wirke, weil maulfaul und genauer gesagt komplett überfordert mit der Situation.
Also damit es nun alle wissen, ich bin kein Morgenmensch und an Wochenenden frühstücke ich, trinke Tee und dann kommt erst mein Kaffee. :) Und dann bin ich auch wie gewohnt sehr kommunikativ. Also bitte vor morgendlichem Besuch 10 min vorher anrufen.

Kommentare:

  1. Huhu :)

    das kenne ich sooo gut!
    Wobei ich keinen Kaffee trinke, sondern Tee. Oder einfach wenigstens 30 Minuten wach sein muss und die Dusche besucht habe :))

    Willkommen im Club :)

    Bunte Grüße
    Claudia

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  2. Genau Claudia, vielleicht gehts eher darum, so 30 min bis eine Stunde mal wach zu sein und dann adrett auszusehen. Bin ich froh, daß ich nicht alleine damit bin. :)
    lg Sabine

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.