Sonntag, 11. September 2011

Strickfilzpatschen auf ein Neues

Wie schon angekündigt bin ich dabei meinen Wollstash an allzu kratziger Wolle abzubauen und habe kurzerhand angefangen diese für Filzpatschen zu verstrickfilzen.
Verarbeitet wurden Walliser Schwarznasenschaf, Bergschaf, Scottish Blackface eher die groben Haare sowie bei einem Paar Filzpatschen vorne in blau eine Mischung aus Walliser Schwarzhalsziege sowie Bergschaf.
Letztes Jahr habe ich diese langen Haare der Walliser Schwarzhalsziege bekommen und mit Bergschaf zusammenkardiert.
Ich denke mal, daß die Spitze dieser einen Filzpatschen ziemlich gut halten muss, so stark ist die geworden. :) Auf die Idee bin ich deshalb gekommen, weil ich gehört habe, daß im vorletzen Jahrhundert die Osttiroler Teppiche bis nach Deutschland berühmt waren und eine Mischung aus Ziegenhaar, Kuhhaar und Schafwolle enthielten.
Bißchen grün- und blaulastig sind die Patschen geworden, aber keine Sorge in meinem Kratzwollstash gibts noch ein paar andere Farben. ;)
lg Adsharta

Kommentare:

  1. Schön geworden, Deine Puschen!! Die Farben sind Klasse, die findet man auch im Dunkeln ;)Jetzt kann der Winter doch kommen.
    Liebe Grüße Ellen

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  2. Ja, warme Füße sind immer gut. Filzen glaub ich, könnte ich nie, ich kriege Zustände, wenn ich nasse Wolle angreifen muß (so wie andere beim Styroporschneiden), aber spinnen würde ich gerne lernen (mein Mann meint zwar, das kann ich auch ohne Spinnrad recht gut, aber Männermeinung zählt nicht, oder)
    Lg
    Brigitte

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  3. Liebe Brigitte, ist ja Strickfilzen, da ist es ja trocken. :) Den Rest erledigt die Waschmaschine.
    lg Sabine

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Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.