Donnerstag, 24. November 2011

Es ist ganz interessant...

wieviel Zeug versucht wird in den Schulen an den Mann zu bringen. Neulich kamen die Kinder mit Zettel nach Hause, auf welchen das Rote Kreuz Weihnachtskarten zum Bestellen anbot. Und wie Kinder halt so sind, meine Kleine meinte gleich, sie müßten das bestellen.
Nach kurzer Diskussion haben wir uns darauf geeinigt, daß wir viel mehr Spaß hätten, wenn wir Weihnachtskarten selbst basteln würden.
Also haben wir, wie versprochen, letzten Samstag, Malzeug, Glitzer, Schere, Kleber etc. ausgepackt und selbst die Weihnachtskarten gestaltet. Ich denke, sie hatten wesentlich mehr Spaß daran als mit einer bestellten Karte zumal sie damit den ganzen Nachmittag beschäftigt waren. 
Und auch wenn viele jammern, daß ohne Schnee keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommt - wir hatten sie - ganz ohne Schnee. ;)

Kommentare:

  1. Schöne Karten habt ihr da gemacht.
    Darf ich mal sagen, dass ich diese "Verkaufspraktiken" für absolut daneben halte?
    Geht ja wohl gar nicht mich dazu bringen zu wollen etwas zu kaufen nicht, weil ich es will, oder gut finde, sondern weil mein Kind, das die Zusammenhänge ja noch gar nicht verstehen kann, dann traurig ist und vielleicht noch meint Mama sei ein schlechter Mensch.
    Sowas "schießt" die betreffende Organisation bei mir von der Liste der Oragnisationen die ich unterstütze.

    LG
    Gil

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  2. Ist so etwas in der Schule erlaubt? Frag doch mal die Schulleitung :)
    Mir gefallen die selbstgebastelten Karten auch besser. Liebe Grüße
    Sinchen

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  3. Naja, Sinchen, die scheinen das zu erlauben, wenn sie jedem Kind einen Zettel mitgeben. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, daß es das sogar zu meiner Schulzeit schon gab. Finde es trotzdem völlig daneben. Mein Sohn hat allerdings festgestellt, daß unsere Karten viel toller sind. :)
    lg Sabine

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.