Mittwoch, 24. Juli 2013

neue Creme

Im Urlaub sind alle Cremen für die trockene Haut meiner Tochter ausgegangen. Sie hat eine Art Neurodermitis, die vor allem im Sommer wenn es heiß ist, leider sehr extrem wird.
Also habe ich herumgetüftelt, um wieder mal eine selbst herzustellen. Aber diesmal mit Emulgator.
Mein Rezept für ca. 2 Cremedöschen
  • 30 ml Mandelöl
  • 15 g Wollwachs ohne Wasser
  • 3 g Bienenwachs
  • 9 g Sheabutter
  • 30 ml Lavendelhydrolat
  • 20 gtt Mandarinenöl
In einem Wasserbad habe ich in hitzefesten Gläsern jeweils

  • Sheabutter mit Bienenwachs 
  • Mandelöl mit Wollwachs
  • Lavendelhydrolat 
erhitzt.
Sobald alles geschmolzen ist, das Mandelöl mit Wollwachs zur Sheabutter gießen und verrühren.
Anschließend langsam das Lavendelhydrolat unter Rühren hinzufügen.
Sobald die Creme eine schöne Konsistenz hat, das warme Wasserbad gegen kaltes auswechseln und weitergerühren.
Wenn die Creme einigermassen abgekühlt ist, das ätherische Öl hinzufügen.
Dann in Cremedosen abfüllen.



Kommentare:

  1. Ah, das hört such gut an, woher hast Du die Zutaten? Das möchte ich auch mal probieren :)

    LG Uta

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    1. Da ich Seifen siede, habe ich das meiste schon daheim. Das Wollwachs habe ich heute noch in der Apotheke besorgt. Statt dem Hydrolat kannst du auch Wasser nehmen. Wenn du nur einmal Creme rühren möchtest, gibt es die Zutaten vermutlich auch in der Apotheke. Bei größeren Mengen bestelle ich meistens bei www.behawe.com
      lg Sabine

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Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.