Sonntag, 24. November 2013

Mützenzeit

Widerwillig habe ich Kaufwolle verstrickt. Mein Sohn ließ sich absolut nicht davon abbringen. 98 % Polyesteranteil - würgs!
Und der Spaß hat satte 13 Euro gekostet.
Ich habe lange mit mir gerungen. Mindestens ein Monat habe ich ihn hingehalten, aber dann mußte ich kapitulieren, weil er alle anderen Wollangebote von mir abgelehnt hatte.
Seufz! Was soll's. Ich habe nachgegeben und jetzt ist er glücklich.

Meine Tochter konnte ich leichter überreden. Beim Kammzugfärbetausch habe ich von Fussi einen wunderschönen Regenbogenkammzug bekommen. Und aus dem ersten Teil ist diese Wurmmütze geworden. Und dank google kommen die Farben wieder mal überhaupt nicht so rüber, wie sie auf meinem Handy sind. Die Farben sind wesentlich kräftiger. Schade, daß ich nicht alles für die Mütze austricken könnte. Der blau-grün Teil ist übriggeblieben.



Kommentare:

  1. Ich sags ja... Männer! :-)
    Mir stellen sich auch alle Haare auf, wenn ich Polyester"wolle" in den Händen halte und auch ich vermeide tunlichst jeglichen Kontakt damit.
    Die Tochtermütze ist dagegen schon farblich ein Highlight! Sehr schön!
    Könntest du aus dem Wollrest nicht noch einen Bommel herstellen? Dann würde sich die Farbe des Randes oben wiederholen und ergänzen. Ist nur so eine Idee.

    Fürs baldige Klöppeln wünsch ich dir viel Spaß und Muße!

    Liebe Grüße
    Susi Büntchen

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    1. Einen Bommel aus dem Rest zu machen ist mir auch schon in den Sinn gekommen, allerdings will das Tochterkind nicht, weil er die Mütze so hinunterzieht, immerhin ist es ja eine Wurmmütze, die hinten etwas hinunterhängt.
      lg Sabine

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.