Sonntag, 22. Juni 2014

Aus Alt mach Neu Patchworkstuhl


Diesen Sessel habe ich bis jetzt immer mit einem Überwurf geschmückt, da der Bezug wirklich schon sehr unschön und verblichen war.
Also war Stoff sammeln angesagt, genauer gesagt Möbelstoffe, die ich günstig bei einem Tapezierer bekommen habe. Sozusagen die Vorzeigestücke. Gerade ideal für Patchwork.
3 Tage hat es insgesamt gedauert und ich muß sagen die härteste Arbeit war das Rausziehen der gefühlten 1.000 Klammern aus dem Sessel. Regelrechte Knochenarbeit. Aber nun ist er fertig und ich bin mordsmäßig stolz darauf. Und nun wartet noch ein zweiter Sessel auf mich, allerdings denke ich, daß dieser beim Nähen und Beziehen deutlich schneller gehen wird. Was die Heftklammern anbelangt, sehe ich leider schwarz in Bezug auf die Schnelligkeit. Aber die Arbeit lohnt sich.




Und ab jetzt ist er ein Schmuckstück

Kommentare:

  1. Da kannst du auch wirklich stolz drauf sein! Altes ist so oft noch erhaltenswert und mit dem neuen Bezug ein richtiges Unikat, klasse!
    Für Heftklammern gibt es so einen Enthefter (Büro) oder eine Weidezaun-Zange (etwas robuster) könnte dir die Arbeit vielleicht etwas erleichtern.
    Bin auf alle Fälle schon auf den anderen Sessel gespannt.
    Bis dahin, Birgit

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  2. was ein neuer Bezug so alles ausmacht,dein Sessel ist wunderschön geworden
    LG Bettina

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.