Mittwoch, 23. August 2017

Fair Isle Socken

Nachdem ich lange Zeit gedacht habe, dass Fair Isle nichts für mich ist, habe ich mich jetzt nun doch daran versucht. Und tatsächlich besteht mit Fair Isle richtig Suchtgefahr. Ich kann davon einfach nicht mehr die Finger lassen. Und nach anfänglichem Fingerchaos geht es eigentlich doch recht flott von der Hand. Zweihändig, wie Rosalinde es mir bei dem Spinntreffen am Achensee erklärt hat, funktioniert bei mir zwar nicht. Wahrscheinlich sind meine Finger einfach zu doof dafür.
Aber 2 Fäden an einer Hand habe ich jetzt eigentlich auch schon gut im Griff.

Mittwoch, 2. August 2017

Satinangorarammler abzugeben

Unser einjährige Rammler (Satinangora)  sucht ein nettes Plätzchen. Vielleicht hat ja jemand einen neuen Wirkungskreis für ihn.
Elterntiere waren ebenfalls weiß mit roten Augen.




Donnerstag, 9. März 2017

Webversuche

Ich habe auf meinem Kircher Webrahmen wieder mal Webversuche gestartet. Das Weben macht mir ja unheimlich Spaß, nur die Kette aufziehen ist immer eine aufwendige Sache. Und daß ich kein Untergestell für den Rahmen habe, macht die Sache leider nicht unbedingt angenehm beim Weben. Ich bin schwer am Überlegen, ob ich nicht das Geld in einen Rigid Hedle Loom investiere.
Der Schal ist etwas zu lange geworden, trotzdem gefällt er mir sehr gut. 










Da es bei uns am WC im Erdgeschoß immer so eiskalt ist, war mir nach etwas Warmen unter den Füßen. Mein Mann meinte zwar, daß der Teppich viel zu schade sei, um vor dem WC zu liegen, aber meine Füße stehen nun endlich auf warmer Wolle.

Pincha Shawl

Ich hätte Sockenwolle nehmen sollen. Aber ich wollte einfach mal etliche handgesponnene Garne verarbeiten, die schon ewig auf Verarbeitung warteten.
Es ist ja so wunderbar so 200 g Kammzüge zu verspinnen, weil es flott von der Hand geht und man gleich einmal ein Erfolgserlebnis hat und es nicht langweilig wird. Allerdings stellt sich dann immer die Frage, was tun mit  dem fertigen Garn.
Für Mützen zuviel, für größere Sachen zuwenig.
Dann bin ich auf diesen Pincha Shawl gestossen.
Anleitungen auf Englisch sind nicht so mein Ding, aber ich habe mich tapfer durchgekämpftt mit Hilfe einer Englisch-Deutsch Abkürzungsliste. Und tatsächlich so schwer war es ja gar nicht.
Ich überlege immer noch, ob ich eine Sockenwolle opfern soll oder einfach noch etwas mit sehr kurzem Farbverlauf verspinnen sollte. Denn ganz so wie auf der Vorlage ist es mit meiner handgesponnenen Wolle natürlich nicht geworden.




Dienstag, 10. Januar 2017

Corriedale

Es hätte ja ein dritter  RVO-Pullover für meinen Mann werden sollen. Diesmal etwas flauschiger aus Corridale. Aber ich scheine mich wohl in der Bestellmenge sauber vertan zu haben, da die Wollemenge für einen großen Pullover schlicht und einfach zu wenig ist. Bescheiden wie mein Mann ist, meinte er, er hätte eh schon genug RVO-Pullis. Ich soll etwas für mich stricken.
Nun harrt die Wolle der Dinge.....

Zauberball

Kürzlich ist bei einer Bestellung eine Zauberballwolle mitgegangen.Prompt kam kurze Zeit später ein drittes Knäuel beim Spinntreffen in Fieberbrunn nach. Ich konnte nicht widerstehen und habe Socken daraus gestrickt. Im Winter trage ich fast ausschließlich Wollsocken, da sie schnell trocknen und wir im Haus nur mit Holz heizen, sodass man warme Socken durchaus vertragen kann. Über die Haltbarkeit kann ich noch nicht viel sagen, fürchte aber, daß die Wolle nicht gerade zur stabilsten Sorte gehört, obwohl es ein Vergnügen ist damit zu stricken.


Montag, 9. Januar 2017

Zur Abwechslung ein Elfenstille Tuch

In meiner Familie wird gerade ausgemistet. Warum meine Oma zig-Tonnen an Wolle gehortet hat, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Derzeit landen Unmengen an Wolle bei mir. Leider hauptsächlich Acrylwolle, was mich eigentlich nicht sonderlich begeistert. Wobei ich aber feststellen mußte, daß die Acrylwolle aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts (Wahnsinn so lange ist das schon her)  von wesentlich besserer Qualität ist als die, die es jetzt zu kaufen gibt.
Meine Mutter hat irgendwo Chenillewolle ausgegraben und wollte unbedingt ein Tuch daraus und was Flauschiges dazu. Also habe ich kombiniert. Chenille mit Acryl-Flausch. Ich musste mich zwar etwas überwinden, um von meinen Prinzipien abzugehen, aber was tut man nicht alles für die Familie.
Es wurde wieder mal ein Elfenstilletuch. Ganz einfach, weil kurz vor knapp vor Weihnachten das einfach leicht von der Hand geht, wenn man es minestens schon 5 x gestrickt hat.

noch ein RVO-Pullover

Es ist wahnsinnig schwer diesen Pullover einmal aufs Bild zu bannen, da sich mein Mann seit die letzten Nähte zusammengenäht wurden, nicht mehr von diesem Stück zu trennen ist.

Dieser Pullover geht derzeit einfach überall mit. In den Wald und auf Skitouren. Auch bei Autopannen ist er dabei und wird hochgelobt.
Für meine Begriffe ist er viel zu kratzig, da er aus Jakobsschaf ist. Allerdings war das die Wunschfaser meines Mannes und er findet ihn überhaupt nicht kratzig.

Sonntag, 8. Januar 2017

Filzelfen

Vor Weihnachten war einfach zu wenig Zeit zum Posten.  Wie immer kamen in letzter Minuten noch Ideen und Bestellungen. Also reiche ich jetzt mal ein paar Fotos nach. Eine kleine Auswahl meiner Filzfeen, die sich heuer sehr großer Beliebtheit erfreuten.




Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.