Sonntag, 30. Januar 2011

Heute schon geseifelt?

Ich kann es nicht lasssen, vorgestern abend habe ich wieder Stabmixer, Meßbecher, Schutzbrille und Handschuhe in die Hand genommen. Eine gute Handvoll Ringelblumenblätter verfeinert die Sache und für den Peelingeffekt Haferkleie.Nur meine alte Schublade vom Flohmarkt macht mir etwas zu schaffen, sie hält zwar die Wäme, allerdings dürfte sie nicht ganz gerade sein,  den Seifenblock aus der Lade zu bekommen ist immer so eine Sache. 

Kommentare:

  1. Gratuliere zum Seifenvirus, den wirst du jetzt nicht mehr los.

    Feine Seifchen machst du!

    Liebe Grüße
    Regina

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  2. Danke, das Kompliment ehrt mich sehr. Ich glaube, ich will den Seifenvirus gar nicht mehr los werden. :) Dazu macht es viel zu viel Spaß und ist ja nicht schädlich.

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.