Dienstag, 27. August 2013

Ich habe wieder gerührt

Eine etwas leichtere Creme für mich und eine fettere und wasserhältigere für meine Tochter - die gleiche wie letztes Mal.
Das Rezept für meine leichte Creme habe ich mir mehr oder weniger aus mehreren Rezepten zusammengebastelt:

30 ml Mandelöl
10 g Bienenwachs
13 g Tegomuls
3 g Sheabutter
110 ml Lavendelhydrolat
beduftet habe ich die Creme mit Lavendel und Litsea

Mandelöl, Bienenwachs und Tegomuls in einem Glasgefäß im Wasserbad erhitzen. 
Sheabutter in einem anderen Glasgefäß ebenfalls erhitzen. 
Sobald beides geschmolzen ist zusammenrühren und das erhitzte Lavendelhydrolat (ihr könnt auch Wasser nehmen) langsam dazu rühren.
Das warme Wasser aus dem Wasserbad gegen kaltes Wasser austauschen, damit die Creme während dem Rühren schön abkühlen kann.
Nach einiger Zeit nimmt die Creme durch das Tegomuls eine puddingartige Konsistenz an. Bitte fleißig weiterrühren. 
Wenn die Creme handwarm ist, könnt ihr eure ätherischen Öle dazufügen. 
Rühren bis die Konsistenz schön cremig ist.
Auf dem Foto ist das übrigens die hellere Creme

Einen angenehmen Nebeneffekt habe ich tags darauf im Schwimmbad bemerkt. Ich habe mich vor dem Schwimmen fleißig mit meiner Creme eingecremt. Als die anderen Leute von Bremsen attackiert wurden, bin ich verschont geblieben. Den Duft mögen sie wohl nicht so gerne.

Kommentare:

  1. Wie lange hält sich so eine Creme und muß sie gekühlt werden?

    Hab bisher immer nur Ringelblume gemacht, aber sowas würde mich auch interessieren.

    LG Bärbel

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    1. Eigentlich war das ursprüngliche Rezept auch mit Ringelblumenöl. Zur Haltbarkeit: 1 Tiegel landet immer im Kühlschrank, einer steht immer im Bad und wird ja meistens innerhalb von 3 Monaten verbraucht. So lange hat sie bis jetzt immer gehalten. Der heißen Sonne oder extremer Wärme würde ich sie jetzt halt nicht unbedingt aussetzen.
      lg Sabine

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  2. Oh - wie schön! Cremes habe ich schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr gerührt - danke für die Erinnerung.

    LG Gwen

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.