Mittwoch, 25. Mai 2011

In der Seifenküche

stand kürzlich eine Mohn-Gärtner-Seife auf dem Programm.
Schnell noch Spitzwegerich eingesammelt und mit einem Auszug aus frischer Zitronenmelisse verseifelt. Und weil es so schön war, noch ein wenig mit dem Löffel Berge und Täler geformt. Als mein Mann in die Küche kam und die Seifenform entdeckte: "Ah machst du Broccoliauflauf". Das fand ich dann doch irgendwie bedenklich. Irgendwann beißt wirklich noch jemand in die Seife. Naja von den Farben her hat er ja nicht ganz unrecht. :) Beduftet habe ich sie übrigens mit Lavendel, Elemi und Rosmarin, alles ätherische Öle. Paßt irgendwie gut zur Farbe.

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Über mich

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Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.