Montag, 3. Februar 2014

Zwischendurch ein Polster in Flechtmuster

Während ich an der Decke arbeitete, mußte ich auch noch ein Geburtstagsgeschenk für einen lieben Freund machen. Er hat gerade sein altes Bauernhaus sehr liebevoll renoviert, unter anderem aus altem Holz sehr viele Möbel gemacht. Es sieht einfach unglaublich gut aus. Sogar der Badezimmerschrank wurde aus altem Holz geschreinert.
Nur mit der Deko haut es in  einem Männerhaushalt nicht so ganz hin.
Also habe ich beschlossen, daß ich ihm ein passendes Geburtstagsgeschenk machen werde.
Aus braunem Bergschaf einen Flechtmusterpolster.
Es war direkt eine Erholung die Decke zwischendurch aus der Hand zu legen und an dem sehr viel kleinerem handlicheren Polsterüberzug zu stricken. Am unteren Bild ist die Originalfarbe besser zu erkennen. Irgendwie widersteht dieses braune Bergschaf jedem Sonnenlicht.
Damit die Motten nicht darüber herfallen, habe ich ihm auch noch ein Lavendelsäckchen angehängt mit Lavendel aus dem eigenen Garten.

Freitag, 10. Januar 2014

Neues vom Bergschaf und der Decke

Ich war fleißig, zwar immer nur ein bis zwei Knäuel lang, weil ich ja zwischendurch nach wie vor Bergschaf kardieren und verspinnen muß. Aber es ging schon ganz schön was weiter während der wohlverdienten Ruhepause zwischen den Feiertagen. Die Farbe ist nicht so ganz einheitlich, aber ich finde gerade das macht den Charme aus.
Inzwischen war meine liebe Mutter, die bekanntlich ja auch Schneiderin ist, zu Besuch und hat wieder 4 riesige Stoffsäcke da gelassen und da war auch ein schöner schwarzer, sehr stabiler Stoff dabei. Und ich denke, ich werde diese Decke noch unterfüttern, damit sie auch für die kratzempfindlichen Familienmitglieder geeignet ist.
Ja - und das Katzentier war jetzt eigentlich nicht so auf dem Foto geplant - schon gar nicht in dieser Stellung (hüstel), aber sie hat sich kurzerhand darauf breitgemacht.
Sie ist auch sehr hilfreich beim Spinnen. Kaum stelle ich mir das Spinnrad und den Korb mit den kardierten Batts bereit, kann ich sicher sein, daß sie mir schon ein kardiertes Batt aus dem Korb zupft und  auf die Couch legt. Sie ist ganz verrückt nach diesem Schaf.

Buchrezension "Schokolade” von Eliq Maranik



An die Pralinenherstellung wollte ich mich schon lange heranwagen, umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich eine Buchrezension über dieses Buch bei "Blog dein Buch" schreiben darf.



Pralinen, Parfaits, Schokocupcakes. Dieses Buch ist die reinste Versuchung, sich sofort an den Herd zu stellen und mit der Produktion von Schokoladentrüffeln, Haselnusstürmchen, Caffè-Latte-Pralinen und Whiskeytrüffel zu beginnen.  Vorher lohnt es sich aber durchaus die ersten Kapitel durchzulesen, die ausführlich auf die Geschichte von Kakaobohne und Schokolade eingehen.
Besonders hilfreich sind die ausführlichen Anleitungen über das richtige Temperieren, Schmelzen und Überziehen der süßen Versuchungen. Sehr wichtig, da doch einiges schief gehen kann, wenn man gewisse Grundregeln nicht beachtet.
Auch das Kapitel über die verschiedenen Zutaten samt einer Umrechnungstabelle von Deziliter in Esslöffel und Teelöffel erweist sich als nützlich. Immerhin rechnet man ja nicht immer mit Dezilitern.
Die ersten 7 Kapitel widmen sich ausführlich den Grundlagen einer erfolgreichen Herstellung der nachfolgenden Rezepte. Geräte und Formen bilden ebenfalls ein eigenes Kapitel. Auch die Geschichte der Schokolade kommt nicht zu kurz. Das mindert aber für mich keinesfalls die Menge der nachfolgenden Rezepte.  Im Gegenteil - ohne die ausführliche Einführung hätte ich sicher einiges falsch gemacht und vermutlich bald das Handtuch geworfen. Mir gefällt an dem Buch, daß die Rezepte gut nachzuarbeiten sind und auch für Pralinenanfänger oder Backanfänger geeignet sind.
Besonders angetan haben es uns die Schoko-Cupcakes, die ich sogar gleich zweimal machen musste, so heiß begehrt waren sie.

Aber auch die Schokopralinen am Stiel wurden bei einer Geburtstagsparty gleich ausprobiert.
Genauso wie ein Mousse au Chocolat zu Weihnachten, welches unter dem Kapitel Desserts zu finden ist und ebenfalls unbedingt ausprobiert werden musste.
 
Es ist wohl besser, die süßen Teilchen einem breiteren Publikum zukommen zu lassen, da sonst die Figur doch sehr leiden könnte. Denn auf Kalorien wird in diesem Buch keine Rücksicht genommen, aber das wird wohl auch niemand bei diesem Titel erwarten.



Dieses Buch wird wohl noch öfters den Weg vom Bücherregal in meine Küche nehmen, da wirklich viele verschiedene Rezepte für diverse Anlässe enthalten sind. Angefangen von den Pralinen, Keksen bis zu Desserts und Torten ist für jeden Geschmack etwas dabei. 

Wer jetzt Lust auf Süßes bekommen hat bekommt dieses Buch entweder hier direkt beim Verlag oder natürlich auch über Amazon.de.


Titel: Schokolade
Autor: Eliq Maranik
Verlag: h.f.ullmann publishing
Umfang: 160 Seiten
ISBN: 978-3-8480-0382-2









Sonntag, 29. Dezember 2013

Das 2,5er Nadel Projekt fast fertig

Ihr erinnert euch an mein 2,5er Nadel Projekt? Nun die Jacke aus Merino-Seide ist fast geschafft. Es fehlt nur mehr die Blende und die Häkelblumen am Ausschnitt.
So schlimm wie gedacht, war die Strickerei eigentlich gar nicht. 
Eigentlich ging es ganz flott von der Hand, nur habe ich zahlreiche Pausen für
Weihnachtsprojekte, Klöppeln sowie meine Bergschafdecke eingelegt. Also klar ausgedrückt, ich habe wieder mal mehrere Ufos an den Nadeln.



Samstag, 28. Dezember 2013

Meine Weihnachtsüberraschung

Ich kann manchmal nur staunen, wie findig mein Mann bei Geschenken ist. Und mich natürlich wahnsinnig freuen, daß er sich soviel Gedanken und Mühe macht.
Vor einiger Zeit habe ich doch beim Feuerwehrflohmarkt eine Klöppelrolle samt dazugehörigen Ständer ergattert. Leider waren viel zu wenig Klöppel dabei.


Rosalinde hat mich netterweise noch mit passender Lektüre versorgt, aber mangels Klöppel und Zeit blieb der Klöppelständer mal unbeachtet in der Ecke stehen.
Umso mehr mein Erstaunen, als ich zu Weihnachten ein ganzes Säckchen mit neuen Klöppeln samt dazugehörigen Nadeln und einem Buch auspacken durfte.
Danach war ich nicht mehr wirklich ansprechbar. Das Zusammenbauen des Playmobil-Puppenhauses meiner Tochter überließ ich meinem Mann und machte mich ans Klöppel wickeln. Das war noch nicht wirklich schwierig. Schwierig wurde es erst, als ich mich ans Klöppeln machte.
Um 1.00 Uhr morgens hatte ich dann so ungefair eine Ahnung, was ich da eigentlich genau mache und dann gab es kein Halten mehr. Wenn der Knopf aufgeht, dann spielt die Zeit wohl keine Rolle mehr. Kurz gesagt, es wurde eine sehr lange Nacht.
Die Ergebnisse meiner Bemühungen sind noch nicht wirklich herzeigbar, aber ich übe tapfer weiter. Zumal ich das Problem habe, daß in den 3 verschiedenen Büchern, die ich jetzt besitze unterschiedliche Anleitungen stehen. Ja, in dem neuen Buch auf dem Bild sogar die Schläge unterschiedliche Namen haben.

Freitag, 13. Dezember 2013

Decke aus Bergschaf im Flechtmuster

Hier nun das erste versprochene Foto. Ich habe sie auf zwei Nadeln gefädelt, damit man überhaupt die Länge sehen kann. Ein wenig schmal ist sie, aber ich vermute, daß sie beim Spannen noch ein wenig breiter wird. Hier eine Nahaufnahme des Flechtmusters. Ich habe es mir zu Anfangs viel schlimmer vorgestellt, dauernd Zöpfe stricken zu müssen, aber ich habe dazwischen ja doch immer einige Reihen Pausen.


Dienstag, 10. Dezember 2013

Bergschaf

Genug mit Filzpatschen - diesmal wird es ein Großprojekt und zwar eine Decke aus Bergschaf. 30 cm habe ich schon gestrickt. Abwechselnd kardieren und spinnen und dann wieder stricken. Jeden Mittag erlebe ich dann meine Überraschung, wenn unser Schmusekätzchen wieder mal über die Fasern hergefallen ist.
Die Decke stricke ich in einem Flechtmuster aus Omas Strickheimnisse. 
Heute steht wieder mal spinnen an, damit ich morgen wieder etwas zum Weiterstricken habe. Aber die Pausen dazwischen schaden gar nicht, dann können sich meine Finger wieder von den 8er Nadeln entspannen und ja - die Decke wird immer schwerer.




Diese Decke hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Da wir in Bälde umziehen müssen, ist diese Decke bereits für unser neues Refugium gedacht.
In diese Decke werden also all mein Hoffen und mein Glauben daran eingestrickt, daß alles so wird, wie wir uns es wünschen und vorstellen.
Momentan sind wir nämlich ein wenig wie die heilige Familie auf Herbergssuche.
Wir müssen ein schönes Zuhause für unsere Kindern, für uns und unsere zahlreichen Tiere finden.
Also wird diese Decke ein Symbol für einen neuen Aufbruch, eine neue Chance unsere Träume von nachhaltigem Leben zu verwirklichen, wo immer es uns auch hin verschlägt.
Und ein Foto von der wachsenden Decke werde ich euch in den nächsten Tagen auf den Blog stellen.

Montag, 9. Dezember 2013

gehäkelte Weihnachtskörbe

gibt es heuer zu Weihnachten für einige gute Freunde. Natürlich mit Inhalt und zwar leckeren selbstgemachten Sachen.
Also bin ich an meine zahlreichen Filzwollreste gegangen und habe gehäkelt. Und da diese Häkelkörbe recht flott gingen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Der etwas windschiefe blaue Korb mit der kecken Frisur am oberen Rand ist aus einer Mischung aus Bergschaf und Walliser Schwarzhalsziege gehäkelt. Nicht unbedingt ein Experiment, welches ich wiederholen werde. Aber da nun mal Reste da waren, habe ich sie auch verhäkelt.Aber die langen Ziegenhaare sind kaum zu bändigen.
Die Anleitung der Körbe ist übrigens aus FILATI home handstrick Nr. 50 10/2012
Allerdings sind meine Körbe bis auf den rosa Korb aus handgesponnenen Bergschaf. Dementsprechend sind sie natürlich etwas größer ausgefallen.


Sonntag, 8. Dezember 2013

Mütze aus Corridale

Endlich konnte ich auch diese Mütze ablichten, die ich schon vor einigen Wochen fertig gestellt habe. Aber diese Mütze ist selten zu Hause, da sie das Haupt meines Mannes ziert. Aber heute habe ich sie mal bei Tageslicht erwischt. Eigentlich wollte er ja gar keine Neue. Aber jetzt ist sie zur Lieblingsmütze mutiert.
Aus dem 2. Strang wird ebenfalls noch eine Mütze. Ich bin derzeit beim Weihnachtsgeschenke werkeln.

Freitag, 6. Dezember 2013

Advent, Advent

Adventkränze sind momentan nicht so mein Ding. Zumal ich fürchte, daß die recht bald ein Opfer unserer Katze werden.
Also war mein Tochterkind ein wenig kreativ.





Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.