Freitag, 16. Februar 2018

Diesmal edle Doggln

Und wieder ist ein Paar fertig geworden. Mit jedem Paar werde ich besser und diesmal sind sie besonders edel geworden.
Jetzt habe ich auch die ultimative Technik entdeckt, um mit der Nadel durch die dicke Filzsohle zu kommen. Und zwar schlage ich vorher Nägel ein und somit geht die Nadel durch wie Butter.

Montag, 22. Januar 2018

Rollercoaster Triangel

Zur Abwechslung mal wieder einen Rollercoaster Triangel
Diese Wolle hat jetzt endlich ihre Bestimmung gefunden. Es war mein erster Kammzug, den ich damals auf meinem neuen Sonata gesponnen habe.
Nur wusste ich nie so recht was ich daraus machen sollte. 2 x habe ich wieder
aufgetrennt und dann lag die Wolle ziemlich lange.
Jetzt hat eine liebe Freundin Geburtstag und da ist mir dieses Garn eingefallen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Doggln

Im vorigen Post habe ich es bereits erwähnt. Mich hat das Doggl-Fieber gepackt.
Die Tiroler und Salzburger werden sie wohl kennen, die feinen Hausschuhe aus mehreren Schichten Stoff, die früher in fast jedem Haushalt aus gebrauchter Kleidung selbst erzeugt wurden.
Also sind wir im Herbst auf einen Bauernhof mitten auf einer Skipiste unter ziemlich abenteuerlichen Umständen (die Piste war bereits beschneit und es gab jede Menge Schnee) 2 Vormittage hinauf gefahren und haben uns zeigen lassen, wie das so geht mit dem Nähen von Doggln.
Schwere Arbeit für die Finger ist es, das kann ich euch versichern. Aber es lohnt sich. Diese Hausschuhe (früher wurden sie übrigens auch für draußen benutzt, aber da wurde ja auch nicht gesalzen) sind wirklich super warm und wunderbar zu tragen.
Aus Osttirol haben wir dann noch gebrauchte Schuhleisten ergattert und somit stand der Produktion nichts mehr im Wege.




Und endlich kann ich meine zahlreichen Stoffreste verbrauchen. Nach einer kurzen Spritztour auf den Dachboden, habe ich festgestellt, dass hier sehr viel Material vorhanden ist und bei jedem schönen Überzugsstoff kommt mir eine neue Idee. Hier auf den Fotos könnt ihr die noch unfertigen Doggln sehen. Bei Gelegenheit werde ich mal ein Tutorial erstellen.









Mittwoch, 10. Januar 2018

Cheviot Glitzi

 Meine Freundin hatte den Kammzug angesponnen, aber nach einer dreiviertel Spule die Nase voll von Glitzi, also hat sie ihn mir geschenkt und ich habe prompt fertig gesponnen und seitdem hat mich das Spinnfieber wieder. Die ganze Weihnachtszeit war das Spinnrad Stiefkind, weil Socken stricken und Doggln machen einfach wichtiger waren.

 Und damit sie nicht ganz ohne Spinnfutter ist, habe ich ihr schnell Batts aus Merino und Satinangora gekurbelt.




Dienstag, 9. Januar 2018

Milchseide

Irgendwie war das ein ziemliches Dauerprojekt. Aber wahrscheinlich, weil ich immer nur in Etappen gesponnen habe. Aber jetzt ist das Garn fertig und ich bin am überlegen, ob ich noch ein Carnaby Skirt daraus stricke. Ich stelle mir das ganz hübsch vor, wenn bei den verkürzten Reihen immer eine andere Farbe ist. Alerdings habe ich die Sorge, daß das Ganze dann etwas leiert.

Montag, 8. Januar 2018

Carnaby Skirt ist fertig

Kurz vor Jahresende wollte ich einmal Ufos beenden. Eigentlich fehlten nur mehr die Knöpfe an meinem Carnaby Skirt. Allerdings dürfte ich das Bündchen doch etwas zu weit gestrickt haben, also haltet euch an die Originalanleitung. Ich werde wohl noch einen Gummi einziehen.

Mittwoch, 29. November 2017

männliches Sockenmuster

Die Produktion für Weihnachten läuft derzeit auf Hochtouren. Hier Nikolaussocken für meinen Mann. Mittlerweile schaffe ich es auch mit Fair Isle die richtige Größe hinzubekommen. Bis jetzt sind sie immer etwas kleiner ausgefallen als geplant. Aber Übung macht den Meister.

Donnerstag, 23. November 2017

Noch mal Fair Isle Socken

Der Vorteil an den Fair Isle Socken ist, dass sie so unheimlich warm sind, weil im Grunde ja gut unterlegt. Ich liebe diese Socken, sie sind aus der Zauberballwolle. Für einfache Socken ist mir dieses Garn eigentlich viel zu instabil - ja - aus Erfahrung wird man bekanntlich klug.
Aber mit einer Mischung aus schwarzem Sockengarn in Fair Isle Technik ist sie dann doch ganz brauchbar.

Weihnachtsdeko

Meine Oma hat ja Unmengen an Wolle gehortet. Ich versuche das jetzt langsam aber sicher aufzuarbeiten.
Leider hat sie in den 80ern und 90ern fast nur Acrylwolle gekauft. Allerdings muss ich sagen, dass die Wollqualität wesentlich besser ist, als das, was man jetzt so am Markt findet.
Für eine Spinnerin ist Acryl natürlich ein Greuel, also versuche ich es nun möglichst sinnstiftend zu verarbeiten auch wenn ich es nicht unbedingt selbst tragen möchte.
Aber für einen Weihnachtskranz ist die Wolle wie geschaffen.


Viele viele Bommeln haben wir gemacht und anschließend mit Heißkleber an einem Styroporkranz befestigt. Wer mich kennt, weiß, dass bei mir fast nichts symetrisch wird, deswegen auch hier wieder ein klein wenig durcheinander und chaotisch.

Vorarbeiten für Weihnachtsgeschenke

Rechtzeitig vor Weihnachten, also eigentlich schon Anfang Oktober habe ich wieder Seifen gezaubert. Molkeseifen und reine Olivenseife.
Die Olivenseife wollte ich schon lange einmal machen, weil ich sie einfach so fein auf der Haut finde.
Außerdem musste ich einen Nachschub an Rasierseife machen, unsere Vorräte gingen langsam aus.


Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.