Donnerstag, 11. August 2011

Mitte August beginnt sich mein eingemachter Vorrat rapide zu vermehren..

in Form von jeder Menge eingekochter Früchte. Wie das nun mal so ist, haben die einen zu viel davon und die anderen freuen sich darüber.
Da ich keinen Apfelbaum besitze, freue ich mich immer, wenn mir jemand von der reichen Apfelernte etwas abgibt. Diesmal wollte ich aber etwas ganz anderes  als sonst daraus machen.
Also habe ich in meinen zahlreichen Einkochbüchern gestöbert - ja für irgendwas sammle ich diese zahlreichen Kochbücher doch tatsächlich. Dabei bin ich auf "Apfelbutter" gestossen. Weit gefehlt - ist keine Butter.
Die Äpfel werden mit Apfelwein weich gekocht, anschließend wird die Masse mit dem Pürierstab püriert. Dann wird der Gelierzucker hinzugefügt. Fertig ist es, wenn der Kochlöffel mit einer Glasur überzogen bleibt. Verfeinert wird das Ganze noch mit Zimt.
Tja und da ich die kleine Eigenart habe, Marmeladen und Gelees und meinetwegen auch Apfelbutter mit einem speziellen Alkohol, welchen ich anzünde, luftdicht zu verschließen, habe ich diesmal Vorarlberger Apfelschnaps gewählt. Ich weiß Schnapsliebhaber werden mich steinigen, aber glaubt mir, das ist das Tüpfelchen auf dem I.
Tja nun hat mein Mann gekostet, obwohl im Buch deutlich darauf hingewiesen wird, daß sich der beste Geschmack erst ab einem Jahr entfaltet.
Einige von euch werden feststellen, daß sich ein Kern beim Äpfelschneiden hineingeschmugelt hat. Nun ist es zu spät, er bleibt drinnen. Ich denke, wir werden es überleben. :)

Kommentare:

  1. und alles, was Apfel heiß, ist einfach nur lecker, davon kann Frau nie genug Vorrat haben.
    Ich steh total auf Apfelgelee

    liebe Grüße
    Dörte

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  2. Oh ja und diesmal hat es sogar mein Sohn gutgeheißen und dafür auf seine geliebte Erdbeermarmelade verzichtet. :)
    lg Sabine

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Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.