Montag, 18. Februar 2013

Der Prinzess Schal ist endlich fertig

Eigentlich ja schon länger, ich habe ihn auch schon öfters getragen. Nur mit dem Fotografieren hat es nicht ganz so geklappt.

Regina hat mir aus Merino-Tussah-Seide die Batts "Smaragdwald" verehrt und ich denke mit diesem Schal habe ich der schönen Faser gebührend Rechnung getragen. Auf jeden Fall ein wunderbarer Halsschmeichler. Die Farbe auf dem oberen Foto kommt eher hin. Bei Sonnenlicht fotografieren ist nicht so einfach.


Und weil alles so schön grün ist, zeige ich euch noch meine am Wochenende gesiedeten Seifen.
Inhaltsstoffe: Kakaobutter, Sheabutter, Kokosöl, Rapsöl, beduftet mit PÖ: An afternoon in the garden.


Samstag, 16. Februar 2013

Traurige Nachrichten von der Kaninchenfront

Heute morgen um 7.40 Uhr bekam ich schon einen Anruf vom Tierarzt. Das das so früh am Morgen nichts Gutes bedeuten kann, habe ich mir gleich gedacht.
Klara hat die Nacht nicht überstanden. Sie hat zwar die Narkose überstanden und saß auch wieder aufrecht, aber zum Schrecken des Tierarztes lag sie heute morgen tot da. Was es genau war, wissen wir nicht, da eigentlich alle Zeichen für eine Besserung gestanden wären. Vermutlich eine Embolie. Unser Tierarzt war so geschockt, daß ich fast schon dabei war, ihn zu trösten.
Ja, so ist das Leben. Wieder einmal müssen wir Lebewohl sagen und hoffen, daß Klärchen eine wunderschöne Wiese zum Hoppeln findet.
Traurige Grüße aus dem verschneitem Tirol.

Freitag, 15. Februar 2013

Wieder mal - die Tiere

Ich frage mich mittlerweile, ob ich bei meinem Tierarzt einziehen sollte? Ich habe langsam den Eindruck, daß wir dort schon Dauergäste sind. Immer abwechselnd mit einem anderen Tierchen. Oder liegt es daran, daß wir mittlerweile wirklich viele Tiere haben?

Heute war Klara, unser Satinangorakaninchen dran, den Tierarzt zu besuchen. Mir ist schon in den letzten Wochen aufgefallen, daß sie etwas abgenommen hat. Die letzten 2 Wochen hat mich allerdings die Grippe böse erwischt und mein Mann hat die Tiere versorgt.
Als ich gestern Klara auf den Arm nahm, erschrak ich richtig, wie abgemagert sie war. Heute morgen habe ich dann beschlossen, sie hinauf ins Warme zu holen, um sie unter strenge Beobachtung zu stellen und entdeckte an ihrem Kiefer eine Geschwulst.
Also - wieder mal - zum Tierarzt. Der hat nicht lange gefackelt und sie bei sich behalten um sie "niederzulegen und anzusehen". Damit meint er in seinem Fachjargon narkotisieren und aufschneiden, nur etwas netter ausgedrückt.
Gerade bekam ich einen Anruf von ihm. Jetzt bin ich mal erleichtert. Das Abszeß ist geöffnet und sie wird hoffentlich bald wieder fressen können.

So und da wir gerade von meinen zahlreichen Tieren sprechen:
Was ist denn das?
Hat mein Sohn mitgebracht. Bei seinem wöchentlichen Rehfütterungsausflug mit unserem Nachbarn, haben sie diesen Herrn in einem Vorratsbehälter für Rehfutter entdeckt. Scheinbar ohne Chance dort wieder herauszukommen. 3 seiner Artgenossen sind schon verendet. Es wäre wohl nicht mein Sohn, wenn er nicht eine Rettungsaktion gestartet hätte. Das Foto ist leider mehr als verwackelt. Ist auch nicht ganz einfach  mit einer Hand zu fotografieren und mit der anderen dieses äußerst umtriebige Tierchen zu bändigen. Ihr habt es sicher schon erraten, wir haben einen neuen Mitbewohner. Unsere Katze ist seitdem übrigens nervlich am Ende. Ist schon gemein, ihr Lieblingsfutter nicht essen zu dürfen.
Übrigens sehr witzig zu beobachten, wie er Vorräte anlegt. Er schafft sämtliche Körner aus dem Futternapf in eine andere Ecke seines Geheges und deckt sie dort zu. 


Donnerstag, 14. Februar 2013

BFL versponnen

Einige Langzeitprojekte nehmen endlich Gestalt an.
Unter anderem ist ein langer Kammzug aus BFL fertig versponnen und zwar zweifach verzwirnt.  Seit vorgestern bin ich wie wild am Stricken und mittlerweile beim Ärmel einer Weste angelangt.
 Die letzte gesponnene Wolle aus Neuseelandlamm entwickelt sich zu einem Wingspan.

Freitag, 8. Februar 2013

Neuseelandlamm

Nachdem ich jetzt eine Woche mit Grippe darnieder gelegen bin, raffe ich mich heute mal auf, wieder etwas zu zeigen. Natürlich vor der Grippe fertig geworden. 

Neuseelandlamm diesmal nicht navajogezwirnt, sondern den Kammzug geteilt zu jeweils 100 g, aber scheinbar habe ich doch nicht sooo regelmäßig gesponnen, weil tatsächlich etwas übrigblieb. Weiter üben...



Montag, 28. Januar 2013

80 % Frucht

Nach wie vor finden sich noch immer Reste der reichen Ernte des Sommers im Gefrierschrank.
Unsere Ernährungslehrerin hat uns einen interessanten Tipp gegeben, um Zucker bei Marmeladen und Gelees zu sparen.
Statt 1:1 Gelierzucker nimmt man Gel-Fix oder ähnliches und rührt erst ganz am Schluß normalen Kristallzucker hinein und zwar deutlich weniger als beim normalen Einkochen. In meinem Fall habe ich auf 1400 g Früchte nur 300 g Zucker hinzugefügt. Wichtig ist, daß der Zucker nicht zu lange kocht, da es sonst immer saurer wird. Auch Fruchtzucker verliert seine Süßkraft bei hohen Temperaturen.
Die erste Kostprobe ist eigentlich sehr wohlschmeckend, nur mit dem Gelieren bin ich nicht ganz zufrieden. Aber vielleicht wird es ja noch mit dem Erkalten. Und es hat deutlich weniger Menge als mit Gelierzucker ergeben.
Ribisel-Moosbeergelee

Mit den Inhaltsstoffen von Gel-Fix bin ich auch nicht ganz zufrieden. Bitte schön - was hat Pflanzenfett darin zu suchen? Brauche ich wohl nicht zum Marmelade einkochen.
Beim Herumstöbern in meinen Vorräten habe ich auch Agar-Agar gefunden und mußte feststellen, daß darin Maltodextrin als Füllstoff enthalten ist. Wer mag kann auf den Links nachlesen. Was hat das Zeug in einem Bioprodukt zu suchen? Außer Kalorien nichts gewesen.
Unsere Ernährungslehrerin hat mit uns einen Rundgang durch den Supermarkt gemacht, ein Büchlein mit E-Nummern in die Hand gedrückt und uns erklärt, wie wir gesund und kostengünstig einkaufen können. Insgesamt waren wir über 2 Stunden im Supermarkt unterwegs.  Am lustigsten fand ich, daß sie sich von der Fleischtheke Fettschwarten holte und uns vorführte, welches Fleisch aus einem Mastbetrieb ist und welches Bio ist. Man kratze mit dem Fingernagel das Fett ab und mache kleine Häufchen. Ergibt sich ein kleiner  Fettberg, der relativ hart ist, dann ist es aus einer Masthaltung. Ist der Fettberg weich und cremig ist es ein gesundes Fleisch. Da standen wir nun - 10 Personen um einen Einkaufswagen, während Frau Kirchmair seelenruhig das Fett von der Schwarte kratzte.
Es hat mich schon beeindruckt, daß sie für einen 4-Personen Haushalt nur 250 Euro/Monat benötigt. Selbstkochen vorausgesetzt. Ratet mal, was jetzt mein Ziel ist. ;)
Allerdings ist mir das Einkaufen nun noch mehr verleidet, viel natürliche Lebensmittel findet man leider nicht mehr. Gehe ich ja sonst schon nicht sehr gerne einkaufen.

Freitag, 25. Januar 2013

Katzen - 9 Leben????

Heute mittag als ich heimkam: jede Menge Fell neben dem Holzstoß. Mein erster Gedanke war unser Satinangorakaninchen, weil die Fellfarbe einigermassen gepaßt hat. Nein, alles friedlich in der Umzäunung.
10 Minuten später meint meine Tochter: "Mama, die Katze ist ganz naß beim Maul, war sie schon heute morgen!"
Inspektion: eine geschlossene, verkrustete Wunde am Hals.
Meine Katze sitzt friedlich da, schnurrt sich weg während ich mit einer Taschenlampe die Wunde beäuge und mit der anderen Hand streichle.
Am Morgen ist sie hereingestürmt wie immer, fordert ihr Futter ein.
Einige Zeit später kommt mein Sohn total aufgeregt bei der Tür herein und erzählt mir was von einer Riesenblutlacke draußen.
Also raus und hinunter zum Holzstoß. Wie konnte ich sowas bloß übersehen.
Tatsächlich eine gefrorene Blutlacke, gute 5 cm lang und 3 cm breit.

 Nochmalige Inspektion der Katze, die knotzt total gelassen im Bett herum. Wie kann man bloß soviel Blut verlieren und keinem ist es aufgefallen.

Hochheben  und knuddeln derzeit verboten

Kämpfe hatten wir schon viele, Kopfwunde am Kopf, Eine Zacke im Ohr, weil sie sich mit einer Krähe angelegt hat. Diesmal dürfte es ein Fuchs oder Marder gewesen sein. Mein Nachbar ist Jäger und tippt auf einen Fuchs.
Momentan überlege ich noch, ob mich der Tierarzt auslacht oder ob ich sicherheitshalber doch mit ihr zum verhaßten Tierarzt fahren soll.

Montag, 21. Januar 2013

Neues von der Lernfront

Es ist vorbei und ich habe tatsächlich mit "Sehr gut" bestanden.
D.h. vorbei ist es noch nicht, aber die letzte kommissionelle Prüfung ist dann im Juni, witzigerweise genau an meinem 40. Geburtstag. Naja wird halt mal anders gefeiert.
Wenn ich gewußt hätte, wie leicht die Prüfung wird, hätte ich ja gar nicht so viel lernen müssen. Hauptsache, ich habe mir jedes Mal, wenn ich irgendetwas anderes gemacht habe (Wolle färben, Seifen sieden) ein schlechtes Gewissen gemacht und dann sind all die schweren Sachen, die ich mir soooo schwer merken konnte überhaupt nicht gekommen.
Eure sehr erleichterte
Sabine

Donnerstag, 17. Januar 2013

Spinnpause für eine ganze Woche....

habe ich mir selbst verordnet. Am Montag ist Prüfung. Und danach noch 3 Tage Kurs bis Abends. Derzeit wiederhole ich den ganzen Stoff und plaudere ihn bei glatten Maschen vor mich her. Ich kann es wohl nicht lassen. ;) Ich stricke gerade an einer weiteren "coolen Mütze", diesmal für meine Tochter. Aber beim Spinnen muß ich immer seitwärts schauen, daß macht mit der Zeit ein steifes Genick und außerdem hat Spinnen manchmal etwas zu Meditatives, die Gedanken schweifen ab.

Und heute noch ein Schnappschuß von meiner Katze. Meine Tochter hat ihr kürzlich am Morgen ihre Haargummis an die Ohren gehängt. Sie blieb tatsächlich 5 Minuten damit sitzen, bevor sie damit zu spielen begann. Meine Tochter darf einfach alles mit diesem armen Tier machen. Unsere Katze liebt sie einfach. Punkt 6.00 Uhr morgens sitzt meine Katze auf der 3. Stufe der Leiter zum Hochbeet und wartet, daß meine Tochter aufsteht. Danach wird sie fröhlich quitschend durch die Gegend geschleppt, also meine Tochter quitscht - nicht die Katze. Wenn ich das mache, werde ich sofort gebissen. Das soll mal einer verstehen.



Mittwoch, 16. Januar 2013

Corridale, coole Mützen und Pfotschei-Bären

Eine coole Mütze mußte her für meinen Sohn - hinten soll sie bitte herunterhängen - mit Quaste.
Quaste wird hier im Unterland auch "Pfotschei" genannt. Ich schreibe das jetzt rein phonetisch, ich habe keine Ahnung, wie man es richtig schreibt.
Und weil die Quaste so schön geworden ist, hat mein Sohn gleich weitergemacht, nämlich einen Pfotschei-Bären. Für wen? Für seine kleine Schwester. Immer wieder niedlich, bekriegen sich manchmal bis auf's Blut, denken aber bei allen möglichen Dingern immer aneinander.

Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.