möchte ich euch mal ans Herz legen. Ein Mitglied aus Petzis Spinnforum macht ganz wunderbare Art Yarns und hat kürzlich ihren 100. Verkauf gefeiert.
http://www.etsy.com/shop/WoolShepherdess
Und Art Yarn Kurse macht sie auch, leider für mich viel zu weit weg. Aber irgendwann steht so ein Kursbesuch auch bei mir auf der Liste.
Und wer ihren Shop verlinkt und das in ihrem Blog kommentiert kann auch etwas gewinnen. Und hier gehts zu ihrem Blog.
http://woolshepherdess.blogspot.com/
Sonntag, 4. September 2011
Samstag, 3. September 2011
Und täglich lassen Himbeeren und Brombeeren grüßen
Wir ernten täglich mindestens 250 g Brombeeren und Himbeeren. Tägliches Einsammeln erwünscht. Das Wunderbare an Himbeeren ist, sie breiten sich von selbst aus zur Freude meiner Kinder. Mein Mann hat mittlerweile beschlossen, den Himbeeren ihren Willen zu lassen und läßt sie wachsen. Was wir nicht frisch essen, wird eingefroren, um demnächst daraus Marmelade zu kochen oder Kuchen zu machen. Obwohl - seit meine Kinder zurück sind, bleiben eigentlich nie Himbeeren übrig. :)
Mit ein bißchen Wehmut gehen die Schulferien zu Ende
... genauer gesagt nächsten Donnerstag ... obwohl man sich hier im Ort noch etwas uneinig ist, ob diese Information so auch stimmt. Die meisten haben gegen Schulende die Schultaschen geschnappt und mit einem erleichterten Seufzer in die Ecke gestellt und nur einen kurzen Blick ins Mitteilungsheft geworfen. Jawohl auch wir Eltern waren erleichtert, dass endlich die Ferien begannen. Nun irgendwann in den nächsten Tagen wird sich die erste Mutter ein Herz fassen und mal Richtung Schule starten, um zu sehen, was auf dem Zettel, der dort groß an der Tür hängt, steht und dann wird die Buschtrommel die Information, ob jetzt Mittwochs oder Donnerstags Schulbeginn ist, schon noch weiterleiten.
Aber eigentlich war ich ja bei der Wehmut. Naja, in dem Sinn hatte ich ja keine 9 Wochen Ferien, sondern nur 3 Wochen, aber das macht ja nichts. Endlich mal Tun und Lassen, was man will, ohne Rücksicht auf Termine, macht ja auch den Eltern Spaß, oder?
Noch dazu hatte ich das große Glück, daß meine Kinder drei Wochen bei ihren Großeltern wunderschöne Ferien verbringen konnten - also doch auch Ferien für Mama. :) Obwohl so unkreativ wie in diesen letzten drei Wochen, war ich schon lange nicht mehr. Irgendwie kommen meine Inspirationen nur, wenn ich permanent mit Input gefüttert werde, soll heißen genug Trubel um mich herum ist. Die ganzen drei Wochen saß ich nicht an meinem Spinnrad, habe mein Kardiertier nicht gefüttert, rein gar nichts. Ein bißchen Wohnung umdekoriert und ein wenig genäht, ansonsten gefaulenzt, Freunde besucht, Besuche empfangen und es mal so richtig genossen mit meinem Mann alleine zu sein. Muß ja auch mal sein. ;) Kaum sind die Kinder wieder da, habe ich schon wieder tausend Ideen, die wieder in die Tat umgesetzt werden wollen.
Aber eigentlich war das Thema ja Schulanfang.
Diesmal habe ich alles marschalstabsmäßig geplant, ist ja nicht so, daß ich die drei Wochen untätig war - ich habe nämlich vorgekocht und eingefroren. Um mir diesen ständigen mittäglichen Streß zu ersparen, der normal so aussieht:
Von der Arbeit heimkommen, hungrige Kinder, möglichst schnell sollte was ordentliches, warmes am Tisch stehen und wenn möglich kein Fertiggericht. Das hatte zufolge, dass ich spätestens nach dem Mittagessen total k.o. war. Dem wird jetzt vorgebeugt. Fein säuberlich in Portionen geteilt habe ich Hühnchen, Spaghettisauce, Gulasch etc. eingefroren. Und in Zukunft wird in großen Mengen gekocht, sodass sich ein Teil einfrieren läßt. Soll ja auch energieökonomisch viel klüger sein in großen Mengen zu kochen, statt permanent kleine Dinge. Ich habe einfach keine Lust mehr auf mittäglichen Kochstreß. Mal sehen, ob ich es durchziehen kann. In diesem Sinne, lasse ich jetzt keine Ferienwehmut aufkommen. :)
So und weil ihr euch das jetzt alles so geduldig durchgelesen habt, verrate ich euch jetzt noch das Lieblingstortenrezept meiner Kinder, welches ich heute gebacken habe. Ganz ohne Mehl, also auch für Glutenunverträglichkeit geeignet.
Mohn-Schoko-Torte:
5 Eier
160 g Butter
100 g Zucker
160 g Kochschokolade oder Zartbitter
160 g Mohn gerieben
1/2 Pckg Backpulver
Eier trennen und aus dem Eiklar Schnee schlagen
Dotter, Zucker und Butter verrühren
geschmolzene Schokolade unterrühren
Mohn mit Backpulver dazurühren
Am Schluß den Schnee unterheben
In eine Tortenform füllen
Bei 170° ca. 40 min. backen.
Wer mag, kann die Torte in der Hälfte durchschneiden, mit Ribiselmarmelade füllen und auch noch mit Schokoladeguß glasieren.
Aber eigentlich war ich ja bei der Wehmut. Naja, in dem Sinn hatte ich ja keine 9 Wochen Ferien, sondern nur 3 Wochen, aber das macht ja nichts. Endlich mal Tun und Lassen, was man will, ohne Rücksicht auf Termine, macht ja auch den Eltern Spaß, oder?
Noch dazu hatte ich das große Glück, daß meine Kinder drei Wochen bei ihren Großeltern wunderschöne Ferien verbringen konnten - also doch auch Ferien für Mama. :) Obwohl so unkreativ wie in diesen letzten drei Wochen, war ich schon lange nicht mehr. Irgendwie kommen meine Inspirationen nur, wenn ich permanent mit Input gefüttert werde, soll heißen genug Trubel um mich herum ist. Die ganzen drei Wochen saß ich nicht an meinem Spinnrad, habe mein Kardiertier nicht gefüttert, rein gar nichts. Ein bißchen Wohnung umdekoriert und ein wenig genäht, ansonsten gefaulenzt, Freunde besucht, Besuche empfangen und es mal so richtig genossen mit meinem Mann alleine zu sein. Muß ja auch mal sein. ;) Kaum sind die Kinder wieder da, habe ich schon wieder tausend Ideen, die wieder in die Tat umgesetzt werden wollen.
Aber eigentlich war das Thema ja Schulanfang.
Diesmal habe ich alles marschalstabsmäßig geplant, ist ja nicht so, daß ich die drei Wochen untätig war - ich habe nämlich vorgekocht und eingefroren. Um mir diesen ständigen mittäglichen Streß zu ersparen, der normal so aussieht:
Von der Arbeit heimkommen, hungrige Kinder, möglichst schnell sollte was ordentliches, warmes am Tisch stehen und wenn möglich kein Fertiggericht. Das hatte zufolge, dass ich spätestens nach dem Mittagessen total k.o. war. Dem wird jetzt vorgebeugt. Fein säuberlich in Portionen geteilt habe ich Hühnchen, Spaghettisauce, Gulasch etc. eingefroren. Und in Zukunft wird in großen Mengen gekocht, sodass sich ein Teil einfrieren läßt. Soll ja auch energieökonomisch viel klüger sein in großen Mengen zu kochen, statt permanent kleine Dinge. Ich habe einfach keine Lust mehr auf mittäglichen Kochstreß. Mal sehen, ob ich es durchziehen kann. In diesem Sinne, lasse ich jetzt keine Ferienwehmut aufkommen. :)
So und weil ihr euch das jetzt alles so geduldig durchgelesen habt, verrate ich euch jetzt noch das Lieblingstortenrezept meiner Kinder, welches ich heute gebacken habe. Ganz ohne Mehl, also auch für Glutenunverträglichkeit geeignet.
Mohn-Schoko-Torte:
5 Eier
160 g Butter
100 g Zucker
160 g Kochschokolade oder Zartbitter
160 g Mohn gerieben
1/2 Pckg Backpulver
Eier trennen und aus dem Eiklar Schnee schlagen
Dotter, Zucker und Butter verrühren
geschmolzene Schokolade unterrühren
Mohn mit Backpulver dazurühren
Am Schluß den Schnee unterheben
In eine Tortenform füllen
Bei 170° ca. 40 min. backen.
Wer mag, kann die Torte in der Hälfte durchschneiden, mit Ribiselmarmelade füllen und auch noch mit Schokoladeguß glasieren.
Freitag, 2. September 2011
es wird kühler, Zeit für Filzpatschen
Ich habe beschlossen, ich kaufe keine extra Plastikkisten mehr für meinen Wollstash, also heißt das, sie müssen geleert werden, bevor Neues hineindarf. Da aber schon wieder eine Lieferung mit Kammzügen kam, muß ich jetzt ganz schnell mal Filzwolle spinnen. Da ich einige Sorten lagernd habe, die doch recht kratzig sind, aber hervorragend filzen, habe ich beschlossen, diese nun zu verarbeiten. Und was läßt sich ziemlich schnell aus Filzwolle machen? - Genau - Filzpatschen.
Und da mir jemand kürzlich den Laptop repariert hat und ganz dringend neue Filzpatschen benötigt enstanden diese hier. Größe 46
Und da mir jemand kürzlich den Laptop repariert hat und ganz dringend neue Filzpatschen benötigt enstanden diese hier. Größe 46
Weste aus Jakobsschaf
Ich habe ja sehr lange keine Westen oder Pullover gestrickt, einfach weil ich immer einen Horror vor dem Ärmel einnähen habe. Aber jetzt habe ich mich wieder mal drüber getraut und es ist tatsächlich ganz gut gelungen.
Ja und die Katze fand die Weste auch ganz nett.
Ja und die Katze fand die Weste auch ganz nett.
Samstag, 20. August 2011
etwas Genähtes - mal ganz was anderes
Nähen beschränkt sich bei mir normalerweise auf Hosen kürzen und Abnäher nähen. Diese zwei Sachen sind schon irgendwie überlebenswichtig, da ich eine recht kleine Person bin und mir prinzipiell alle Hosen zu lange sind. Was Schnitte für irgendwelche Großprojekte angeht, habe ich schon recht früh kapituliert, da geometrisch völlig unbegabt. Zum Leidwesen meiner Mutter, die ja beruflich und hobbymässig Schneiderin ist. Vielleicht habe ich ja auch kapituliert, weil sie das ja viel besser kann als ich. ;)
Momentan sind ja meine Kids nicht da und ich habe viiiiieeeel Zeit, die ich für mich nutzen kann, d.h. ich kann mir schon mal die Zeit nehmen, den ganzen Nachmittag mit einem Projekt beschäftigt zu sein und mindestens 2 Zimmer mit Stoffresten, Bügeltisch, Nähmaschinen, Scheren und jede Menge Fädchen zu verwüsten.
Vorgestern habe ich angefangen ein Nadelkissen zu nähen. Nein stimmt nicht ganz zuerst habe ich mir in den Kopf gesetzt unser Wohnzimmer so rein farbtechnisch umzugestalten. Also Stoff für Überwürfe gekauft. Natürlich mußten die dann auch versäubert werden, also habe ich 20 m Stoff mit der Nähmaschine versäubert und dabei kam mir der Gedanke, daß ich ja auch noch was ganz anderes machen könnte, als 20 m Stoff zu versäubern.Also bin ich an meinen reichhaltigen Stoffvorrat gegangen (wenn man eine Mutter hat, die Schneiderin ist, läuft es zwangsläufig darauf hinaus, daß auch die Tochter so einiges gehortet hat), und habe mir überlegt, daß die Bank auf der Terrasse ganz dringend Sitzkissen benötigt. Naja, also die Ecken und Kanten machen mir noch etwas zu schaffen, aber vielleicht wird die zweite Sitzunterlage schon ein wenig gerader. Die Hauptsache aber, es hat mir einen Heidenspaß gemacht und ich habe mir endlich bewiesen, daß ich und die Nähmaschine vielleicht doch noch gute Freunde werden.
Momentan sind ja meine Kids nicht da und ich habe viiiiieeeel Zeit, die ich für mich nutzen kann, d.h. ich kann mir schon mal die Zeit nehmen, den ganzen Nachmittag mit einem Projekt beschäftigt zu sein und mindestens 2 Zimmer mit Stoffresten, Bügeltisch, Nähmaschinen, Scheren und jede Menge Fädchen zu verwüsten.
Vorgestern habe ich angefangen ein Nadelkissen zu nähen. Nein stimmt nicht ganz zuerst habe ich mir in den Kopf gesetzt unser Wohnzimmer so rein farbtechnisch umzugestalten. Also Stoff für Überwürfe gekauft. Natürlich mußten die dann auch versäubert werden, also habe ich 20 m Stoff mit der Nähmaschine versäubert und dabei kam mir der Gedanke, daß ich ja auch noch was ganz anderes machen könnte, als 20 m Stoff zu versäubern.Also bin ich an meinen reichhaltigen Stoffvorrat gegangen (wenn man eine Mutter hat, die Schneiderin ist, läuft es zwangsläufig darauf hinaus, daß auch die Tochter so einiges gehortet hat), und habe mir überlegt, daß die Bank auf der Terrasse ganz dringend Sitzkissen benötigt. Naja, also die Ecken und Kanten machen mir noch etwas zu schaffen, aber vielleicht wird die zweite Sitzunterlage schon ein wenig gerader. Die Hauptsache aber, es hat mir einen Heidenspaß gemacht und ich habe mir endlich bewiesen, daß ich und die Nähmaschine vielleicht doch noch gute Freunde werden.
Dienstag, 16. August 2011
Die Äpfel nehmen kein Ende...
zum Glück bekomme ich sie in Etappen. Das gibt mir Zeit ein wenig zu Experimentieren.
Äpfel mit Brombeeren, Erdbeeren und Himbeeren.
Äpfel mit roten Ribiseln verfeinert mit Ingwer und Muskat.
Allerdings habe ich diesmal den Gelierzucker um einiges reduziert, da mir die Marmelade letztes Mal viel zu süß geworden ist.
Das Grundrezept lautet folgendermassen:
1,8 kg Äpfel
275 ml Apfelwein
1,4 kg Gelierzucker
Wie oben schon beschrieben habe ich ein wenig abgewandelt und den Gelierzucker um 400 g reduziert, dafür ein wenig länger kochen lassen.
Äpfel mit Brombeeren, Erdbeeren und Himbeeren.
Äpfel mit roten Ribiseln verfeinert mit Ingwer und Muskat.
Allerdings habe ich diesmal den Gelierzucker um einiges reduziert, da mir die Marmelade letztes Mal viel zu süß geworden ist.
Das Grundrezept lautet folgendermassen:
1,8 kg Äpfel
275 ml Apfelwein
1,4 kg Gelierzucker
Wie oben schon beschrieben habe ich ein wenig abgewandelt und den Gelierzucker um 400 g reduziert, dafür ein wenig länger kochen lassen.
Donnerstag, 11. August 2011
Impressionen oder das Wunder der Natur
Es ist schon seltsam. Wenn man Hasenmist auf den Kompost entsorgt, wächst irgendwann Getreide. Wenn die Vögel am Vogelhaus die Sonnenblumenkerne verstreuen, wachsen im August wunderschöne Sonnenblumen.
Und wie die Zitronenmelisse an den Fuß des Grillers mitten in den Steinen gekommen ist, kann ich mir leider überhaupt nicht erklären, ist doch die Kräuterspirale wirklich meterweit entfernt, nämlich an einer ganz anderen Hausseite. Aber sie wächst, inmitten von Steinen, wächst ein Kräutlein, daß sich ganz wunderbar für Tee eignet und noch dazu herrlich riecht. Ich bin immer wieder dankbar dafür, hier am Land in der freien Natur sein zu können und nicht eingesperrt in irgendeinem Hochhaus. Ich denke, diese Entscheidung ist irgendwann vor 28 Jahren gefallen, als ich mit 10 Jahren beschloß ganz sicher nicht in der Stadt zu bleiben.
Und wie die Zitronenmelisse an den Fuß des Grillers mitten in den Steinen gekommen ist, kann ich mir leider überhaupt nicht erklären, ist doch die Kräuterspirale wirklich meterweit entfernt, nämlich an einer ganz anderen Hausseite. Aber sie wächst, inmitten von Steinen, wächst ein Kräutlein, daß sich ganz wunderbar für Tee eignet und noch dazu herrlich riecht. Ich bin immer wieder dankbar dafür, hier am Land in der freien Natur sein zu können und nicht eingesperrt in irgendeinem Hochhaus. Ich denke, diese Entscheidung ist irgendwann vor 28 Jahren gefallen, als ich mit 10 Jahren beschloß ganz sicher nicht in der Stadt zu bleiben.
Mitte August beginnt sich mein eingemachter Vorrat rapide zu vermehren..
in Form von jeder Menge eingekochter Früchte. Wie das nun mal so ist, haben die einen zu viel davon und die anderen freuen sich darüber.
Da ich keinen Apfelbaum besitze, freue ich mich immer, wenn mir jemand von der reichen Apfelernte etwas abgibt. Diesmal wollte ich aber etwas ganz anderes als sonst daraus machen.
Also habe ich in meinen zahlreichen Einkochbüchern gestöbert - ja für irgendwas sammle ich diese zahlreichen Kochbücher doch tatsächlich. Dabei bin ich auf "Apfelbutter" gestossen. Weit gefehlt - ist keine Butter.
Die Äpfel werden mit Apfelwein weich gekocht, anschließend wird die Masse mit dem Pürierstab püriert. Dann wird der Gelierzucker hinzugefügt. Fertig ist es, wenn der Kochlöffel mit einer Glasur überzogen bleibt. Verfeinert wird das Ganze noch mit Zimt.
Tja und da ich die kleine Eigenart habe, Marmeladen und Gelees und meinetwegen auch Apfelbutter mit einem speziellen Alkohol, welchen ich anzünde, luftdicht zu verschließen, habe ich diesmal Vorarlberger Apfelschnaps gewählt. Ich weiß Schnapsliebhaber werden mich steinigen, aber glaubt mir, das ist das Tüpfelchen auf dem I.
Tja nun hat mein Mann gekostet, obwohl im Buch deutlich darauf hingewiesen wird, daß sich der beste Geschmack erst ab einem Jahr entfaltet.
Einige von euch werden feststellen, daß sich ein Kern beim Äpfelschneiden hineingeschmugelt hat. Nun ist es zu spät, er bleibt drinnen. Ich denke, wir werden es überleben. :)
Da ich keinen Apfelbaum besitze, freue ich mich immer, wenn mir jemand von der reichen Apfelernte etwas abgibt. Diesmal wollte ich aber etwas ganz anderes als sonst daraus machen.
Also habe ich in meinen zahlreichen Einkochbüchern gestöbert - ja für irgendwas sammle ich diese zahlreichen Kochbücher doch tatsächlich. Dabei bin ich auf "Apfelbutter" gestossen. Weit gefehlt - ist keine Butter.
Die Äpfel werden mit Apfelwein weich gekocht, anschließend wird die Masse mit dem Pürierstab püriert. Dann wird der Gelierzucker hinzugefügt. Fertig ist es, wenn der Kochlöffel mit einer Glasur überzogen bleibt. Verfeinert wird das Ganze noch mit Zimt.
Tja und da ich die kleine Eigenart habe, Marmeladen und Gelees und meinetwegen auch Apfelbutter mit einem speziellen Alkohol, welchen ich anzünde, luftdicht zu verschließen, habe ich diesmal Vorarlberger Apfelschnaps gewählt. Ich weiß Schnapsliebhaber werden mich steinigen, aber glaubt mir, das ist das Tüpfelchen auf dem I.
Tja nun hat mein Mann gekostet, obwohl im Buch deutlich darauf hingewiesen wird, daß sich der beste Geschmack erst ab einem Jahr entfaltet.
Einige von euch werden feststellen, daß sich ein Kern beim Äpfelschneiden hineingeschmugelt hat. Nun ist es zu spät, er bleibt drinnen. Ich denke, wir werden es überleben. :)
Montag, 1. August 2011
Einzugshaken für mein Ashford
Da die Ashford Einzugshaken irgendwie an Schmucklosigkeit kaum zu überbieten sind, habe ich sie am Wochenende etwas verschönert.
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Über mich
- Poledra
- Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.

