Mittwoch, 11. April 2012

Socken, aber leider nicht für mich

Aus dem Wanderpaket habe ich von Perisnom aus Petzis Spinnforum eine wunderschön gefärbte Sockenwolle entnommen. Eigentlich hätte ich sie ja gerne für mich gehabt, aber Söhnchen braucht schon wieder Socken - er zieht ja nur gestrickte Wollsocken an - also habe ich wieder mal Größe 39/40 gestrickt. Naja, ich kann sie ja bewundern.

Montag, 9. April 2012

Mein Osterwichtelpaket...

habe ich ganz brav erst am Ostersonntag geöffnet. Als Organisatorin wußte ich ja meine Wichtelmama ja schon im Voraus, allerdings macht es deswegen nicht weniger Spaß. Wunderschöne Socken mit sehr außergewöhnlicher Ferse hat sie mir gestrickt und viele, viele Leckereien dazu, die mittlerweile teilweise mit Hilfe meiner Kinder schon fast verputzt sind.
Danke liebe Buni für das schöne Wichtelpaket.

Samstag, 7. April 2012

Frohe Ostern

Wir haben heuer beschlossen den eßbaren Osterkorb aus der Zeitschrift Servus in Stadt und Land nachzubacken. Ein bisserl windschief ist er geworden, aber ich und die Kinder haben perfekt im Team gearbeitet, geknetet, gewebt, geflochten und gedreht. Und weil er gar so lecker aussah, haben wir beschlossen, daß der Henkel viel zu schief ist und gleich gegessen werden muß. Vorher habe ich aber noch schnell ein Foto geschossen. In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Bloglesern Frohe Ostern.

Und morgen darf ich endlich mein Osterwichtelpäckchen öffnen.

Freitag, 6. April 2012

Joghurt selber machen und Strom und Plastik sparen

Joghurt habe ich früher schon sehr oft selbst gemacht. Manchmal geraten aber solche Sachen aus irgend einem Grund in Vergessenheit und man macht es dann nicht mehr.
Wir versuchen die Plastikflut einzudämmen, also habe ich meinen Joghurtzubereiter wieder vorgeholt. Das einzige was mir gegen den Strich ging, ist, daß dieser die ganze Nacht Strom frißt, nur um die Temperatur gleichmäßig zu halten. Noch dazu ist er uralt, nämlich noch von meiner Oma, also ist der Stromverbrauch vermutlich doppelt so hoch.
Gleichmäßige Wärme halten?
Ich habe jetzt experimentiert. Mit einer Thermoskanne funktioniert es auch und ganz ohne Strom.
Also einen 3/4 l Milch (oder mehr - je nach dem, was ihr für eine Thermoskanne habt)  mit ein paar Eßlöffeln Joghurt verrühren (am besten mit dem Schneebesen) und nicht über 40° erhitzen. Joghurt und Milch sollten den gleichen Fettgehalt haben. Fragt mich nicht warum, habe ich irgendwo gelesen.
Nach dem Erwärmen ab in die Thermoskanne und ca. 24 h stehen lassen.
Nach 24 h Stunden läßt es sich leicht in Gläser gießen, da es warm noch sehr flüssig ist. Dann in den Kühlschrank gestellt und kühlen. Ich gestehe, ein stichfestes Joghurt erreiche ich nicht, eher ein gerührtes. Macht nichts, ich habe mindestens 6 Plastikjoghurtbecher gespart und außerdem schmeckt es richtig gut. Die Joghurtverbrauchsquote ist dank meiner Tochter derzeit extrem gestiegen.

Sonntag, 1. April 2012

Rezept für Bärlauch-Liptauer

Heute möchte ich euch mal mit einem Rezept beglücken.
Ich mag ja diese fertigen Aufstriche überhaupt nicht, die es so zu kaufen gibt. Erstens gefallen mir die Inhaltsstoffe nicht und zweitens schmecken sie langweilig und künstlich.
Für eine 4-köpfige Familie ist so ein Aufstrich im Grunde ja recht fix und ohne  größeren Aufwand zu machen und ich weiß vor allem was drinnen ist.
Und da gerade Bärlauchzeit ist, habe ich mein normales Liptauerrezept einfach ein wenig abgewandelt. Da ich reichlich selbstgemachtes Bärlauchpesto habe, welches ich sowieso ewig nie aufbrauche, bietet sich dieser Aufstrich gut an.

Man benötigt:
1-2 Essiggurken
1 TL Kapern
250 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm - wer auf die Linie achtet, kann auch Joghurt nehmen.
1 TL Salz
Pfeffer
1-2 TL Bärlauchpesto
1 EL Estragonsenf
2 TL süßes Paprikapulver

Essiggurken und Kapern fein hacken und alles gut verrühren und fertig ist der Bärlauchliptauer.




Derzeit experimentiere ich ein wenig mit Steviapulver.
Ich werde euch dann demnächst mal über meine Experimente berichten. 




Samstag, 31. März 2012

Sleeping Beauty, ein paar Konfetti auf Olivenölbasis

Ich habe mal meine Seifenschnippselreste verwertet und meine Olivenölseife damit berieselt. Worüber ich etwas verwundert war, daß die Seife doch so schnell hart wurde, obwohl ich immer davon ausgegangen bin, daß bei 90 % Olivenöl die Gelphase doch etwas länger dauert bzw. die Seife nicht gleich hart wird. Tja, bei mir war es wohl anders.
Versiedet habe ich
90 % Olivenöl
10 % Kokosöl
3 TL grüne Tonerde
beduftet mit: Sandelholz, Ylang Ylang, Mandarine
ÜF: 8 %

Noch etwas: es ist keine gute Idee das Seifengeschirr erst am nächsten Tag im Geschirrspüler zu waschen. Plötzlich entdeckten wir eine wunderschöne Schaumwolke vor dem Geschirrspüler. Meine Tochter sagte nur: "Mama du bist so lustig". War nicht weiter schlimm ein paar Stunden offen gelassen und die Schaumbildung war behoben. Wenigstens weiß ich jetzt, daß ich eine lustige Mama bin.
Allerdings ist der Holzboden vor dem Geschirrspüler super-sauber geworden. Möglicherweise sollte ich mal mit so einer Mischung experimentieren. 

Donnerstag, 22. März 2012

Montag, 19. März 2012

2 x Maulbeerseide

Einmal in schwarz für ein Elfenstilletuch und einmal mit Ashford Emerald gefärbt und ich habe mich schon geärgert, daß ich von dieser wunderbaren grünen Seide viel zu wenig habe. Heute, als ich auf der Suche nach Regina's Filzpatschen war, habe ich plötzlich noch einen ganzen Kammzug in grüüün gefunden. Tja das sind so die Tiefen meines Schrankes. Manchmal habe ich fast den Verdacht, es gibt da ein schwarzes Loch, welches plötzlich wieder irgendwelche verschwundenen Schätze ausspuckt.

Samstag, 10. März 2012

meine neuen Seifenformen sind da - Seidenstraße

Kürzlich trafen meine neuen Seifenformen ein: Buddha, schlafende Frau, Göttinen-Tray und Geisha
Ein wenig Bauchweh hatte ich schon, ob ich die Seifchen auch unbeschadet aus der Form bekomme. Trotz meiner starken Zweifel habe ich es geschafft. Bloß bei der Göttin war ich etwas zu ungeduldig - ich kann es einfach nicht lassen.

Aber hier ist sie nun meine Seife genannt die Seidenstraße
Rezeptur:
Kakaobutter
Rapsöl
Kokosöl und
jede Menge Seidenfasern aufgelöst in NaOH
beduftet mit Palma Rossa, Patchouli, Litsea

Die ganze Küche duftet, weil dort sind sie noch immer aufgelegt, weil sie so wunderschön geworden sind, bloß gegen die Nahaufnahme haben sie sich ziemlich gewehrt, vor allem die schlafende Frau.


Ufo Kill endlich Fotos

So heute habe ich es geschafft. Sohn festgenagelt, Socken angezogen und Fotosession. Auch Töchterchen durften wir endlich abfotografieren, obwohl wir ihr zuerst die Katze wegnehmen mußten, weil man mit Katze das Hängerchen nicht wirklich sehen konnte.
Et voila 1 x Hängerchen für Töchterle
1 x Socken für mich
und
1 x Münchner Flughafensocken für's Söhnchen.
AAAABER, schon wieder 2 Ufos in Warteposition, ich kann es nicht lassen.
Andererseits 1 x beim Arzt 2 Stunden sitzen und eine ganze Fußlänge Socken sind fertig, vielleicht sollte ich mich öfters zum Arzt setzen, zumindestens kann ich dort ungestört stricken.

Über mich

Mein Bild
Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.