Eine Freundin von mir näht unglaublich schöne Dinge, ganz ohne Ausbildung. Einfach ein unglaubliches Talent.
Also haben wir getauscht. Versponnene Wolle gegen 2 Stoffbehälter, die jetzt Platz bieten für alles, was so auf einer Vorzimmerkommode Platz braucht. Der große Behälter für die Sonnenbrillen, der kleine für Schlüssel, Handys etc. Sehr praktisch ist das!
Ich hoffe, sie mag noch öfters mit mir tauschen.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Die unbekannte Geburtstagspflanze
Diese wunderschöne Pflanze habe ich zu meinem 40er bekommen. Gestern dann die große Überraschung, als diese wundervolle Blüte aufging.
Aber wie heißt sie?
Ist sie für drinnen oder draußen?
Mag sie es feucht oder eher trocken?
Fragen über Fragen.
Vielleicht habt ihr eine Antwort.
Derzeit steht sie auf meinem Stiegenaufgang mit Morgensonne, danach im Schatten. Nur zur Sicherheit! Falls sie zuviel Sonne nicht mag. Oder doch für drinnen ist?
Also wer sie kennt - bitte sagt mir doch, wer dieses schöne unbekannte Wesen ist.
Aber wie heißt sie?
Ist sie für drinnen oder draußen?
Mag sie es feucht oder eher trocken?
Fragen über Fragen.
Vielleicht habt ihr eine Antwort.
Derzeit steht sie auf meinem Stiegenaufgang mit Morgensonne, danach im Schatten. Nur zur Sicherheit! Falls sie zuviel Sonne nicht mag. Oder doch für drinnen ist?
Also wer sie kennt - bitte sagt mir doch, wer dieses schöne unbekannte Wesen ist.
Montag, 17. Juni 2013
Kammzugfärbetausch und ein wunderbares Geburtstagsgeschenk
Unser österreichischer Kammzugfärbetausch geht nun bald in die Endphase. Als letzte bin dann ich zum Färben dran. Jeweils 250g gleichgefärbte Kammzüge mußten jeweils an 4 Teilnehmer versendet werden. Jedes Monat ist eine andere an der Reihe. Im vorigen Post habt ihr ja schon das Endergebnis vom Märzkammzug gesehen.
Hier ist nun der Mai Kammzug von Fussi. Eine kleine Beigabe in Form von Chili-Ingwer-Salz war auch dabei. Gefällt mir sehr gut. Ich liebe diese Regenbogenkammzüge.
Stuart68 war im Mai an der Reihe und den habe ich mir gleich zu einem Spinntreffen mitgenommen und bald fast fertig versponnen.
Der April-Kammzug lagert momentan im Keller, ich muß ihn morgen hinaufholen und noch abfotografieren, wenn wir wieder besseres Licht haben.
Außerdem hat mir Rosalinde ein absolut Wahnsinnsgeschenk zu meinem 40er gemacht. Eigentlich möchte ich gar nicht so genau wissen, wie lange sie daran gestrickt hat.
Seht selbst, sind die nicht traumhaft. Bitte die Details beachten. Sie hat tatsächlich die Jahreszahl 2013 mit hineingearbeitet.
Hier ist nun der Mai Kammzug von Fussi. Eine kleine Beigabe in Form von Chili-Ingwer-Salz war auch dabei. Gefällt mir sehr gut. Ich liebe diese Regenbogenkammzüge.
Stuart68 war im Mai an der Reihe und den habe ich mir gleich zu einem Spinntreffen mitgenommen und bald fast fertig versponnen.
Der April-Kammzug lagert momentan im Keller, ich muß ihn morgen hinaufholen und noch abfotografieren, wenn wir wieder besseres Licht haben.
Außerdem hat mir Rosalinde ein absolut Wahnsinnsgeschenk zu meinem 40er gemacht. Eigentlich möchte ich gar nicht so genau wissen, wie lange sie daran gestrickt hat.
Seht selbst, sind die nicht traumhaft. Bitte die Details beachten. Sie hat tatsächlich die Jahreszahl 2013 mit hineingearbeitet.
Sonntag, 16. Juni 2013
So, jetzt kommts:
Meine 2 Schals, die ja schon länger fertig sind.
Der grüne ist Wolle aus einem Kammzugfärbetausch. Dazwischen habe ich noch Freestyle Häkel-Elemente eingearbeitet.
Ganz zufrieden bin ich nicht. Dieses Freestyle erfordert etwas Übung. Aber wer übt den schon vor einem Projekt. Freestyle einzuhäkeln fiel mir nämlich erst ein, als ich schon die erste Etappe gestrickt hatte.
Hier noch ein zwei Detailaufnahmen:
Der pinkfarbene Schal ist das Blätterrauschen von Fadenstille und zwar von Regina gefärbte Milchseide. Ich mag dieses Muster so sehr, daß schon wieder einer in Arbeit ist.
Der grüne ist Wolle aus einem Kammzugfärbetausch. Dazwischen habe ich noch Freestyle Häkel-Elemente eingearbeitet.
Ganz zufrieden bin ich nicht. Dieses Freestyle erfordert etwas Übung. Aber wer übt den schon vor einem Projekt. Freestyle einzuhäkeln fiel mir nämlich erst ein, als ich schon die erste Etappe gestrickt hatte.
Hier noch ein zwei Detailaufnahmen:
Der pinkfarbene Schal ist das Blätterrauschen von Fadenstille und zwar von Regina gefärbte Milchseide. Ich mag dieses Muster so sehr, daß schon wieder einer in Arbeit ist.
Dienstag, 11. Juni 2013
Seidenseife
Ich übe mich in Topfmarmorierungen. Das erste Experiment ging ein wenig in die Hose, weil ich die Anleitung nicht zu Ende gelesen habe und wieder mal mit Übereifer dabei war.
Naja und dieses Experiment ist auch noch nicht ganz perfekt.
Aber ich über weiter!
Verseifelt habe ich diesmal:
400 g Raps
100 g Distel
400 g Macademia
100 g Kokos
Maulbeerseide
und beduftet mit ätherischen Ölen:
Lemongras, Lavendel, Mandarine rot, Bergamotte-Minze
Naja und dieses Experiment ist auch noch nicht ganz perfekt.
Aber ich über weiter!
Verseifelt habe ich diesmal:
400 g Raps
100 g Distel
400 g Macademia
100 g Kokos
Maulbeerseide
und beduftet mit ätherischen Ölen:
Lemongras, Lavendel, Mandarine rot, Bergamotte-Minze
Sonntag, 9. Juni 2013
Und da waren es schon Zwei
Das Filzfieber hat mich gepackt und ich mußte gestern gleich noch so eine Blume nachbauen, die jetzt meine Eingangstüre schmückt. Vermutlich habe ich bis nächste Woche einen ganzen Blumenstrauß dort hängen.
Und just for fun, einfach, um zu sehen, ob ich es mit der Bergschafwolle auch hinbekomme noch ein Muppet oder was immer es ist. ;)
Und just for fun, einfach, um zu sehen, ob ich es mit der Bergschafwolle auch hinbekomme noch ein Muppet oder was immer es ist. ;)
Samstag, 8. Juni 2013
Honigseife
Ich habe es gewagt und ca. 150 g Honig verseifelt. Das soviel Honig überhaupt möglich ist, habe ich durch den Blog von Schaumzwerg erfahren. Nochmals vielen Dank für die tolle Anleitung. Das kalte Wetter vor 2 Wochen war für diese Seife sehr förderlich, ich habe sie dann nämlich einfach auf den Balkon gestellt und bei 4°C kann man wirklich sehr schwer in eine extreme Gelphase kommen. Im Gegenteil vor dem Anrühren wurden mir meine Fette fast zu kalt.
Und ich muß mir jetzt wirklich einen anständigen Dividor zulegen, da bei mir die Schneiderei immer eine heikle Sache ist.
250 g Palmöl
170g Kakaobutter
100g Sheabutter
30 g Bienenwachs
250 g Rapsöl
150 g Mandelöl
50 Rhizinusöl
ÄÖ: Tangarine, Lemongrass, Zedernholzöl, Geranium
ca. 150g Honig
Haferflocken
Freitag, 7. Juni 2013
Gestern war Filzkurs
Eigentlich bin ich kein Fan von Kursen. Aber diesmal konnte ich nicht widerstehen. Im Nebenort hat kürzlich ein niedliches kleines Geschäft aufgemacht. Zwei sehr innovative Damen, die auch gerne auf Kundenwünsche eingehen. Schon von der Optik her ist so ansprechend, sodaß man am liebsten den ganzen Tag dort drinnen verbringen möchte. Viele gefilzte, gestrickte und genähte Sachen gibt es dort und seit neuesten auch Wolle und Filzmaterial.
Und - das Beste 1 x im Monat ein Strickcafe. Ich freue mich, daß es so etwas auch nun bei uns gibt.
Also war gestern Filzkurs. Bei absoluten Sturzregen sind wir ziemlich durchnäßt angekommen, zumindestens ich, weil ich zu Fuß zu meiner Freundin gegangen bin. Womit ich nicht gerechnet habe - der Regen hatte ziemliche Schlagseite, also nutzte mein Schirm relativ wenig.
Macht nichts - beim Filzen wird man sowieso naß.
| Flächenfilzen |
Zum Filzkurs habe ich mich angemeldet, weil ich gemerkt habe, daß mir einfach noch viele Kniffe fehlen und nicht immer alles so wurde, wie ich mir das vorgestellt habe. Außerdem wollen wir ja demnächst in der Seniorentagesbetreuung mit den alten Leuten Sitzauflagen filzen. Youtube Videos schauen oder Video-Tutorials, so toll sie sind, ist mir manchmal zu zeitaufwendig. Und immer wieder unterbrechen und zum Laptop laufen, ist dann auch nicht so meines.
Gestern haben wir dann in relativ kurzer Zeit (3 Stunden) doch sehr viele Grundlagen erklärt bekommen.
Wir haben kugelgefilzt, flächengefilzt und hohlgefilzt. Und am meisten freut es mich, daß ich jetzt endlich weiß, wie diese hübschen Filzblumen gehen. Sowas wollte ich schon lange machen.
Alles in allem ein sehr lehrreicher und produktiver Abend.
| Hohlfilzen und Kugelfilzen |
Besonders witzig war, daß wir jede Menge neugieriger Zuschauer hatten. Stellt euch vor, ein winzigkleines Geschäft, wo sich ca. 10 Damen um Tische gruppieren und wie wild mit Seife herumpanschen und Kugeln rollen. Die Passanten haben so neugierig durch die Schaufenster geblickt, daß wir überlegt haben, ihnen die Kursgebühr auch gleich zu verrechnen.
Und da ich länger nicht gepostet habe, zähle ich euch nun auf, was ich sonst noch alles gemacht habe:
3 Seifen
2 Schals
und derzeit am Ashford Traditional Spinnrad: indigogefärbte Maulbeerseide. Die liegt jetzt schon gut 2 Jahre bei mir herum. Als Regina anfing zu färben, hatten wir bei ihren einen wunderbaren Färbetag und diese Indigofärbung ist einfach der Hammer.
Die Schals müssen noch eingeweicht und gespannt werden, aber momentan bringe ich einfach nichts produktives zustande, da ich ein wenig nervös wegen meiner Prüfung bin. Genau genommen geistere ich eigentlich nur sinnlos herum und bringe nichts so recht auf die Reihe - außer ich gehe in einen Kurs. *Lach*
Donnerstag, 30. Mai 2013
Wer Tee trinkt mag Teekannen
Nein, ich habe keine Sammlung, aber bei dieser bin ich schwach geworden. Bei uns müssen die Teekannen schön groß sein, weil wir viel Tee trinken. Und diese da habe ich für ganz kleines Geld erstanden. Vermutlich, weil sie nicht spülmaschinenfest ist.
Der Kuchen dahinter ist meine altbewährte Mohn-Schokoladentorte. Das Rezept habe ich in diesem Blog schon mal gepostet. Ganz unten unter obigen Link findet ihr es. Und jetzt zu dem kalten Wetter passend werde ich mir eine Kanne heißen grünen Tee gönnen, ach ja und der Kuchen wird jetzt auch angeschnitten.
Der Kuchen dahinter ist meine altbewährte Mohn-Schokoladentorte. Das Rezept habe ich in diesem Blog schon mal gepostet. Ganz unten unter obigen Link findet ihr es. Und jetzt zu dem kalten Wetter passend werde ich mir eine Kanne heißen grünen Tee gönnen, ach ja und der Kuchen wird jetzt auch angeschnitten.
Dienstag, 28. Mai 2013
Begegnung im Garten
Hühner gehen ja bekanntlich mit der Sonne schlafen. So bleiben sie momentan ziemlich lange auf.
So kann es schon mal passieren, daß ich erst spät nachts bei ihnen die Stalltüre zu mache. Keine Sorge, sie haben ja ein umzäuntes und abgesichertes Freigehege, aber der Stall, wo sie schlafen, wird erst dann zugemacht, wenn alle drinnensitzen.
Ich neige ja dazu, ab und zu meine Grenzen auszuloten und vergesse die Taschenlampe. Dann muß ich mich komplett auf meine anderen Sinne verlassen. Es ist interessant, wie man plötzlich auf Geräusche achtet, wie man den Boden unter seinen Füßen spürt und sich auf seine Erinnerungen verlassen muß. Es ist stockdunkel beim Hühnerstall. So auch vor einigen Tagen. Fast Mitternacht und ich tappe im Dunkeln am Hasengehege vorbei. Plötzlich höre ich ein Fauchen. Eindeutig kein Katzenpfauchen. In meinen Vorstellungen sah ich schon, wie Dachs und Marder meiner Menagerie an den Kragen wollen. Also zurück und doch ausnahmsweise die Stirnlampe geholt. Mein Mann wird sich wohl gewundert haben, in welchem Tempo ich die Stiegen heraufgestürmt kam und irgendwas von wilden Tieren gefasselt habe. Also schnurstracks diesmal mit Stirnlampe und Schaufel (man weiß ja nie) bewaffnet zurück Richtung Hasengehege. Und was sehen nun meine sehenden Augen:
Ein Igelchen!
Eigentlich ein ziemlich dicker und fetter Igel und ich wäre fast auf ihn gestiegen. Kein Wunder, daß er mich angefaucht hat. Die Igel kommen gerne zu uns, gibt es doch sicher immer etwas Freßbares am Kompost. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen. Armer Igel, fast hätte ich dich verdächtigt, meine Kaninchen fressen zu wollen. Der Igel aber umkreist meine Füße und beschnuppert mich ausgiebig. Keine Anzeichen von Angst, bis er irgendwann umdreht und gemächlich Richtung Nachbar's Stall wandert. Gute Jagd, kleiner Igel!
Schade, daß ich keinen Fotoapparat dabei hatte.
Ich könnte mir ja einbilden, daß es der Igel war, welchen wir vor einigen Jahren im Frühherbst aufgepäppelt haben. Damals ein kleines untergewichtiges Nichts. Aber vermutlich wäre das wohl des Guten zuviel.
Und weil ich leider kein Foto gemacht habe, zeige ich euch Eines von unserem aufgepäppelten Igel.
Spannend finde ich überhaupt, wieviel Getier sich rund um unser Haus in der Nacht bewegt. Die Rehe fressen regelmäßig meine Stockrosenknospen ab. Die müssen wirklich wunderbar schmecken. Derzeit steht das Gras sehr hoch. Die Bauern haben noch nicht gemäht. Wenn ich am Morgen hinausblicke, kann ich die vielen Wege sehen, welche die Tiere im hohen Gras zurücklegen. Letzten Winter sind in der Nacht keine drei Meter neben mir 2 Füchse im Liebesrausch an mir vorbeigejagt. Sie haben mich nicht einmal bemerkt. Im Frühjahr konnten wir ein weißes Hermelin am Waldrand beobachten, wie es immer hin- und her rannte und dann in seine Löcher abtauchte. Und bei den vielen Schreien und Geräusche, die man in der Nacht aus dem Wald hört, kann einem manchmal Angst und bange werden. Aber ich genieße es, so nahe an der Natur zu sein. Es lehrt mich achtsam zu sein. Es passiert um uns herum so viel mehr, als wir erahnen. Sie leben ihr eigenes Leben und ich denke mal, wir sind eher eine lästige Nebensache für sie. Außer vielleicht als interessante Nahrungsquelle, da wir ziemlich wohlschmeckende Stockrosen haben.
So kann es schon mal passieren, daß ich erst spät nachts bei ihnen die Stalltüre zu mache. Keine Sorge, sie haben ja ein umzäuntes und abgesichertes Freigehege, aber der Stall, wo sie schlafen, wird erst dann zugemacht, wenn alle drinnensitzen.
Ich neige ja dazu, ab und zu meine Grenzen auszuloten und vergesse die Taschenlampe. Dann muß ich mich komplett auf meine anderen Sinne verlassen. Es ist interessant, wie man plötzlich auf Geräusche achtet, wie man den Boden unter seinen Füßen spürt und sich auf seine Erinnerungen verlassen muß. Es ist stockdunkel beim Hühnerstall. So auch vor einigen Tagen. Fast Mitternacht und ich tappe im Dunkeln am Hasengehege vorbei. Plötzlich höre ich ein Fauchen. Eindeutig kein Katzenpfauchen. In meinen Vorstellungen sah ich schon, wie Dachs und Marder meiner Menagerie an den Kragen wollen. Also zurück und doch ausnahmsweise die Stirnlampe geholt. Mein Mann wird sich wohl gewundert haben, in welchem Tempo ich die Stiegen heraufgestürmt kam und irgendwas von wilden Tieren gefasselt habe. Also schnurstracks diesmal mit Stirnlampe und Schaufel (man weiß ja nie) bewaffnet zurück Richtung Hasengehege. Und was sehen nun meine sehenden Augen:
Ein Igelchen!
Eigentlich ein ziemlich dicker und fetter Igel und ich wäre fast auf ihn gestiegen. Kein Wunder, daß er mich angefaucht hat. Die Igel kommen gerne zu uns, gibt es doch sicher immer etwas Freßbares am Kompost. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen. Armer Igel, fast hätte ich dich verdächtigt, meine Kaninchen fressen zu wollen. Der Igel aber umkreist meine Füße und beschnuppert mich ausgiebig. Keine Anzeichen von Angst, bis er irgendwann umdreht und gemächlich Richtung Nachbar's Stall wandert. Gute Jagd, kleiner Igel!
Schade, daß ich keinen Fotoapparat dabei hatte.
Ich könnte mir ja einbilden, daß es der Igel war, welchen wir vor einigen Jahren im Frühherbst aufgepäppelt haben. Damals ein kleines untergewichtiges Nichts. Aber vermutlich wäre das wohl des Guten zuviel.
Und weil ich leider kein Foto gemacht habe, zeige ich euch Eines von unserem aufgepäppelten Igel.
Spannend finde ich überhaupt, wieviel Getier sich rund um unser Haus in der Nacht bewegt. Die Rehe fressen regelmäßig meine Stockrosenknospen ab. Die müssen wirklich wunderbar schmecken. Derzeit steht das Gras sehr hoch. Die Bauern haben noch nicht gemäht. Wenn ich am Morgen hinausblicke, kann ich die vielen Wege sehen, welche die Tiere im hohen Gras zurücklegen. Letzten Winter sind in der Nacht keine drei Meter neben mir 2 Füchse im Liebesrausch an mir vorbeigejagt. Sie haben mich nicht einmal bemerkt. Im Frühjahr konnten wir ein weißes Hermelin am Waldrand beobachten, wie es immer hin- und her rannte und dann in seine Löcher abtauchte. Und bei den vielen Schreien und Geräusche, die man in der Nacht aus dem Wald hört, kann einem manchmal Angst und bange werden. Aber ich genieße es, so nahe an der Natur zu sein. Es lehrt mich achtsam zu sein. Es passiert um uns herum so viel mehr, als wir erahnen. Sie leben ihr eigenes Leben und ich denke mal, wir sind eher eine lästige Nebensache für sie. Außer vielleicht als interessante Nahrungsquelle, da wir ziemlich wohlschmeckende Stockrosen haben.
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Über mich
- Poledra
- Die Idee Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen hat mich immer schon fasziniert. Außerdem liegt es mir sehr am Herzen altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Manchmal könnte man mich als Konsumverweigerin bezeichnen, allerdings bin ich den modernen Dingen durchaus nicht abgeneigt, ich habe nur etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Ich habe einen Hang zu alten Dingen, sei es nun Möbel, altes Geschirr, Klamotten. Bücher stehen in stetiger Konkurrenz mit meiner Spinnerei. So lese ich gerne Bücher über den asiatischen Raum, ab und zu Fantasy und sozialkritische Bücher und natürlich sammle ich Bücher über Spinnen, Färben, Handarbeiten. Wie könnte es anders sein. Nebenbei habe ich auch noch den unseligen Hang Kochbücher zu sammeln, gekocht wird dann allerdings in den meisten Fällen "Schnelle Küche". Zur Erntezeit muß ich allerdings das Spinnzeug weglegen und auch mal in die Küche bzw. vorher in den Garten gehen. Dann wird eingekocht und eingemacht. Ich habe zum Leidwesen meines Mannes den Hang bei dem Anblick von Wollfasern alles um mich herum zu vergessen und natürlich Unmengen an Spinnfutter gehortet.